Entenfamilie (Foto: B. Heitmann)An stehenden und langsam fließenden Gewässern sind die Stockenten zu Hause. Zahlreiche Tiere  finden sind meist in Gewässern von öffentlichen Grünanlagen. Nahrung steht dort fast immer zur Verfügung, da das Enten füttern mit Brot von Passanten immer noch aktiv praktiziert wird. Die vermeintliche Tierliebe schadet den Tieren aber i.d.R. mehr als es ihnen nützt. Die natürliche Nahrungsaufnahme von pflanzlicher und tierischer Nahrung wird durch das Brotfüttern beeinträchtigt. Zudem Fördert das Einbringen von Brot die Gewässereutrophierung erheblich.

Stockenten (Foto: B. Heitmann)Stockenten leben in Saisonehen, die Brutzeit erstreckt sich von März bis Juli. Nester werden oft am Boden angelegt in denen bis zu zehn Eier binnen 30 Tagen ausgebrütet werden. Die geschlüpften Jungvögel werden bis zu zwei Monate von ihrer Mutter geführt, bevor sie selbständig und unabhängig werden.

Die weiblichen Tiere sind durch ihre streifige Braunfärbung relativ unauffällig, die männlichen Tiere mit ihrem grünmetallisch gezeichneten Kopf und dem auffallend gelben Schnabel sowie einem weißen Halsring und dem hellgrauen Federkleid des Körpers sind deutlich imposanter.