Vögel u.a. Tiere

Nutria an der Dinkel bei Nienborg (Foto: B. Heitmann)Die Nutria (Myocastor coypus) ist eigentlich in Südamerika zu Hause. In Europa ist das Tier  eingeschleppt und zählt zu den Neozoon. Die Nutria (auch Biberratte genannt)ist aber nicht zu verwechseln mit der Bisamratte (Ondatra zibethicus), diese ist ebenfalls in Europa eingeschleppt (Neozoon) stammt aber aus Nordamerika. Zudem wird die Nutria mit 60-65 cm Körperlänge fast doppelt so groß wie der Bisam.

In Europa ist die Nutria im 19. und 20. Jahrhundert in Zuchtfarmen zur Pelzgewinnung gehalten worden. Von dort entflohene Tiere sind aller Wahrscheinlichkeit nach Ursache für die Verbreitung der Tiere in Europa. In Deutschland finden sich vor allem um Berlin in den Spreewaldauen größere Bestände dieser Nagetiere. Eine Massenausbereitung wie wir sie von der Bisamratte kennen, ist in Deutschland aber bislang nicht zu beobachten. Grund dafür könnten suboptimale Klimaeigenschaften sein.

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Entenfamilie (Foto: B. Heitmann)An stehenden und langsam fließenden Gewässern sind die Stockenten zu Hause. Zahlreiche Tiere  finden sind meist in Gewässern von öffentlichen Grünanlagen. Nahrung steht dort fast immer zur Verfügung, da das Enten füttern mit Brot von Passanten immer noch aktiv praktiziert wird. Die vermeintliche Tierliebe schadet den Tieren aber i.d.R. mehr als es ihnen nützt. Die natürliche Nahrungsaufnahme von pflanzlicher und tierischer Nahrung wird durch das Brotfüttern beeinträchtigt. Zudem Fördert das Einbringen von Brot die Gewässereutrophierung erheblich.

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Kanadagans (Foto: B. Heitmann)Die Kanadagans (Branta canadensis) ist die größte der hier heimisch gewordenen Gänse. Ursprünglich hat die Kanadagans ihre Heimat in Nordamerika. Hierzulande kommen verwilderte Populationen an Binnenseen und Parks vor, auch als Wintergast an den Küsten.

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Wegeschnecke (Foto: B. Heitmann)Die Rote Wegeschnecke (Arion rufus) ist vor allem auch unter dem Namen Nacktschnecke bekannt. Wie der Name andeutet hat die Rote Wegeschnecke kein Schneckengehäuse. Sie wird bis zu 15 cm Breit und bis zu 2 cm dick. Ihre Farbe kann sich von ziegelrot bis schwarz abzeichnen. Auffällig ist das große Atemloch was sich auf dem Mantelschild befindet. Die Fühler der Wegeschnecke ziehen sich bei Berührung ein, an den Spitzen der Fühler befindet sich je ein Auge. Die Fortbewegung erfolgt durch wellenartiges zusammen- und auseinander ziehen des muskulösen Fußes, dabei gleitet sie auf einem Schleimfilm der von der Fußsohle ausgeschieden wird.

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Teichhuhn (Foto: B. Heitmann)Das an bewachsenen Ufern stehender oder langsam fließender Gewässer lebende Teichhuhn fällt durch sein schwarzes Federkleid auf. Männchen und Weibchen sind gleich-gefärbt, nur durch ein etwas größeres rotes horniges Schild über dem Schnabel ist das männliche vom weiblichen Teichhuhn zu unterscheiden.

Elterntiere bauen gemeinsam am Nest für den Nachwuchs meist im Gras in Gewässernähe. Das Teichhuhn brütet zweimal im Jahr. Die erste Brutzeit erstreckt sich von April bis Mai, im Juli folgt die zweite. Die Gelege bestehen aus 6 bis 8 Eiern, die binnen 3 Wochen erbrütet werden. Mit 7 Wochen werden die Jungvögel flugfähig, bis dahin schwimmen sie mit den Elterntieren im Verband.

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Graureiher (Foto: B. Heitmann)Einen Graureiher hat bestimmt schon jeder Angler gesehen. Auffällig ist das graue Federkleid des fast storchengroßen Vogels. Ebenfalls gut zu erkennen ist der spitze, leicht gelbliche, Schnabel. Damit jagt er im Wasser und auf umliegenden Wiesen Amphibien, kleine Säuger und Fische. Anzutreffen ist er vor allem an Uferzonen von Gewässern.

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Störche auf Futtersuche (Foto: B. Heitmann)Das Federkleid des Weißstorches ist weiß mit schwarzen Schwungfedern. Deutlich grenzen sich der rote Schnabel und die roten Beine vom Körper ab. In den Sommermonaten lebt der Weißstorch (Ciconia ciconia) in feuchten Niederungen, dort ernährt er sich von Amphibien, Insekten und Mäuse.

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