Tiere am Gewässer

Haubentaucher (Foto: B. Heitmann)Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist deutlich an seiner schwarzen 2geteilten Haube auf dem Kopf zu erkennen. Auch die braunschwarze Halskrause und der Backenbart sind typische Erkennungsmerkmale für den Haubentaucher.

Das Federkleid der Haubentaucher ist auf der Oberseite braun, auf der Unterseite weiß. Diese Färbung ist bei männlichen und weiblichen Haubentauchern gleich. Junge Haubentaucher sind schwarzweiß gestreift.

Der Lebensraum der Haubentaucher sind Gewässer mit Uferbewuchs. Überhängende Bäume werden zur Anlegung eines Schwimmnestes genutzt. Schwimmnester können auch in geschützten Schilfgürteln angelegt werden.

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Wollhandkrabbe (Foto: B. Heitmann)Die Wollhandkrabbe hat ihren Namen bekommen weil die männlichen Tiere einen dichten Haarpelz an den Scheren tragen. Wollhandkrabben sind in Europa nicht heimisch. Sie sind aus China mit dem Schiffsverkehr in Deutschland eingeschleppt worden und haben sich rasch in Weser, Elbe und Ems verbreitet. Ihr wissenschaftlicher Name "Eriocheir sinensis" deutet auf die Fernöstliche Herkunft hin.

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gebänderte Prachlibelle; Männchen (Foto: B. Heitmann)Ein häufiger Vertreter an unserem Gewässer ist die Gebänderte Prachtlibelle (Caloptery x splendens). Eine der schönsten Kleinlibellenarten mit einer Flügelspannweite von über 7 cm. Auffällig ist die blaue-metallische Färbung der männlichen Tiere, die überwiegend an langsam fließenden Flüssen und Bächen mit sandigem Untergrund leben. Die Weibchen sind grün-metallisch gefärbt und unauffälliger.

Bei der Paarung bilden die Prachtliebellen das typische Paarungsrad. Die Entwicklung der Eier über Larve bis zur fertigen Libelle dauert ein Jahr. Nach dem Schlupf im Mai, fliegen die Libellen bis in den August/September. Ihre bevorzugten Lebensräume sind sonnige Ufer fließender oder stehender Gewässer.

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Höckerschwan (Foto: B. Heitmann)Der Höckerschwan ist ein auffälliges weißes Tier mit S-förmig gebogenem Hals. Der Schnabel ist orangerot mit schwarzer Basis und schwarzem Höcker (Name). Das Dunenkleid der Küken ist meist graubraun, ältere Jungschwäne haben ein mit braun getöntes weißes Gefieder. Der Schnabel bei Jungschwänen ist meist rosagrau ohne schwarzen Höcker.

Der schwerfällig fliegende Höckerschwan imponiert mit erhobenen Flügeln, zur Abwehr von Feinden.

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Welcher Angler hat sie nicht schon einmal den Bisam gesehen? Der Bisam ist etwa so groß wie ein Kaninchen, hat ein dunkelbraunes bis graues Fell und einen auffallend, bis 25cm langen Schwanz.
Der Bisam lebt an Teichen und Seen, Kanälen, Sümpfen, langsam fließende Flüsse mit reichem Uferbewuchs und ist ständig auf der Suche nach einem geeigneten Lebensraum. 1905 wurde der aus Nordamerika stammende Bisam in Prag für die Pelzzucht eingeführt. Aus Zuchtfarmen entkommene Tiere haben sich dann rasch verbreitet und vermehrt, und sich über weite Teile Europas ausgebreitet.

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Blässhuhn (Foto: B. Heitmann)Das Blässhuhn ist an stehenden und langsam fließenden Gewässern aller Art anzutreffen. Sowohl männliche und weibliche Tiere tragen ein schwarzgraues Federkleid. Auffällig sind das weiße Stirnschild und der weiße Schnabel (Namensgebung).

Von der Größe her sind die Blässhühnchen kleiner und gedrungener als Stockenten. Sie schwimmen meist kopfnickend auf dem Wasser.

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amerikanischer Flusskrebs (Foto: B. Heitmann)Die ursprüngliche Heimat des Amerikanischen Krebses liegt im Osten der USA. Er wurde etwa 1890 versuchsweise im Odergebiet eingeführt und hat sich seitdem in die nord- und westdeutschen Gewässer ausgebreitet

Der Amerikanische Krebs bewohnt alle Arten von Gewässern. Er ist gegenüber dem Edelkrebs schnellwüchsiger, fruchtbarer und stellt geringere Ansprüche an die Wasserqualität. Er ist zudem nicht auf Versteckmöglichkeiten angewiesen, geht auch tagsüber auf Nahrungssuche und ist immun gegen die Krebspest.

 

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