Tiere am Gewässer

Wegeschnecke (Foto: B. Heitmann)Die Rote Wegeschnecke (Arion rufus) ist vor allem auch unter dem Namen Nacktschnecke bekannt. Wie der Name andeutet hat die Rote Wegeschnecke kein Schneckengehäuse. Sie wird bis zu 15 cm Breit und bis zu 2 cm dick. Ihre Farbe kann sich von ziegelrot bis schwarz abzeichnen. Auffällig ist das große Atemloch was sich auf dem Mantelschild befindet. Die Fühler der Wegeschnecke ziehen sich bei Berührung ein, an den Spitzen der Fühler befindet sich je ein Auge. Die Fortbewegung erfolgt durch wellenartiges zusammen- und auseinander ziehen des muskulösen Fußes, dabei gleitet sie auf einem Schleimfilm der von der Fußsohle ausgeschieden wird.

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In den nordrhein-westfälischen Fließgewässern kommen zwei Großmuschelfamilien vor. Dazu gehören die Familie der Flussperlmuscheln und die Familie der Flussmuscheln.

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Zu den nicht heimischen Krebsarten zählt der Rote amerikanische Sumpfkrebs (Procambarus clarkii GIRARD), der Anfang der 70er Jahre in Europa (Spanien) eingeschleppt wurde. Ursprüngliche Heimat des Sumpfkrebses ist der Süden Nordamerikas. Darauf bezieht sich auch sein weitere Name: Louisiana Krebs. In Deutschland konnten sich, seit dem Erstnachweis Anfang der 90er Jahre, vereinzelnd reproduzierende Vorkommen etablieren. In Spanien und Frankreich besiedelt er zahlreiche Gewässersysteme.

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Teichhuhn (Foto: B. Heitmann)Das an bewachsenen Ufern stehender oder langsam fließender Gewässer lebende Teichhuhn fällt durch sein schwarzes Federkleid auf. Männchen und Weibchen sind gleich-gefärbt, nur durch ein etwas größeres rotes horniges Schild über dem Schnabel ist das männliche vom weiblichen Teichhuhn zu unterscheiden.

Elterntiere bauen gemeinsam am Nest für den Nachwuchs meist im Gras in Gewässernähe. Das Teichhuhn brütet zweimal im Jahr. Die erste Brutzeit erstreckt sich von April bis Mai, im Juli folgt die zweite. Die Gelege bestehen aus 6 bis 8 Eiern, die binnen 3 Wochen erbrütet werden. Mit 7 Wochen werden die Jungvögel flugfähig, bis dahin schwimmen sie mit den Elterntieren im Verband.

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Graureiher (Foto: B. Heitmann)Einen Graureiher hat bestimmt schon jeder Angler gesehen. Auffällig ist das graue Federkleid des fast storchengroßen Vogels. Ebenfalls gut zu erkennen ist der spitze, leicht gelbliche, Schnabel. Damit jagt er im Wasser und auf umliegenden Wiesen Amphibien, kleine Säuger und Fische. Anzutreffen ist er vor allem an Uferzonen von Gewässern.

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Erlenblattkäfer (Foto: B. Heitmann)Auffällig sind die schwarzblauen, metallisch glänzenden Erlenblattkäfer (Agelastica alni) die im Frühjahr, ab April, zahlreich auf Erlen (Alnus glutinosa) zu finden sind. Die 5-6 mm großen Erlenblattkäfer ernähren sich hauptsächlich von Erlenlaub und verursachen dort einen durchaus erheblichen Lochfraß.

Allerdings hat die Erle einen raffinierten Abwehrmechanismus gegenüber den Erlenblattkäfern. Durch den Biss in ein Erlenblatt wird eine chemische Reaktion in der Pflanze eingeleitet, bei der Pflanzenhormone gebildet werden, die letztlich die Verdauung der Blätter beim Käfer hemmen. So wird der Erlenblattkäfer gezwungen noch unbefallene Bäume aufzusuchen und schädigt die Pflanzen nicht bis zum absterben. Gelegentlich ist der Erlenblattkäfer auch an Weide, Haselnuss, und Pappel anzutreffen.

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Maikäfer (Foto: B. Heitmann)In der Zeit zwischen Ende April und Juli sind auf vielen Laubbäumen Maikäfer zu finden. In der Regel handelt es sich hierbei um den Feldmaikäfer Melolontha melolontha. Auffällig sind die braunen längsfürchigen Flügeldecken und der schwarze Kopf und Brustbereich des Maikäfers. An den Flanken am Hinterleib erkennt man die für den Maikäfer typischen weißen Dreiecke. Männliche und weibliche Tiere lassen sich relativ gut auseinander halten. Die Weibchen besitzen 6 Lamellen am Fühlerende während bei den Männchen 7 Lamellen am Fühlerende zu erkennen sind.

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