Insekten

Marienkäfer (Foto: B. Heitmann)Der Marienkäfer zählt wohl neben dem Maikäfer zu den bekanntesten Käfern im Land. Ein ganz kleiner schwarzer Kopf, eingebettet in ein großes schwarzes Halsschild mit zwei weißen Flecken und die sieben schwarze Flecken auf den roten Flügeldecken machen den 8 mm kleinen Käfer unverwechselbar. Die in der Streuschicht überwinternden Käfer sind schon zeitig im Frühjahr an vielerlei Pflanzen zu beobachten. Als Nahrung dienen vor allem Blattläuse aber auch andere Insekten werden nicht verschmäht. Die Eiablage findet in der Regel in der Nähe von Blattlauskolonien statt. Ein Weibchen kann alleine über 500 Eier ablegen. Die daraus schlüpfenden Larven haben optisch nix mit dem Käfer gemein.

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ÜZecke (Foto: B. Heitmann)ber Zecken hört und liest man vieles. Mitunter halten sich aber falsche Aussagen über die möglichen Gefahren nach einem Zeckenstich über lange Zeiträume. Im folgenden Artikel wollen wir etwas Ordnung schaffen und über die Gefahren von Zeckenstichen aufklären. Schließlich besteht immer noch vielfach die Annahme, dass kein Erkrankungsrisiko durch Zeckenstiche besteht.

Um welches Insekt geht es hier eigentlich?
Die Zecke gehört zur Insektenordnung der Milben. Es gibt fast 1000 Arten, die aber nicht alle in Deutschland vorkommen. Die hier häufigste Zeckenart ist der Gemeine Holzbock. Zecken leben als Ektoparasiten, das bedeutet, dass sie außen an ihrem Wirt sitzen und sich dort von dessen Blut ernähren. 

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Maikäfer (Foto: B. Heitmann)In der Zeit zwischen Ende April und Juli sind auf vielen Laubbäumen Maikäfer zu finden. In der Regel handelt es sich hierbei um den Feldmaikäfer Melolontha melolontha. Auffällig sind die braunen längsfürchigen Flügeldecken und der schwarze Kopf und Brustbereich des Maikäfers. An den Flanken am Hinterleib erkennt man die für den Maikäfer typischen weißen Dreiecke. Männliche und weibliche Tiere lassen sich relativ gut auseinander halten. Die Weibchen besitzen 6 Lamellen am Fühlerende während bei den Männchen 7 Lamellen am Fühlerende zu erkennen sind.

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Feuerwanzen (Foto: B. Heitmann)Auffällig sind die schwarzrot gefärbten 9-11 mm kleinen Feuerwanzen (Pyrrhocoris apterus). Typisches Merkmal der Feuerwanzen ist ein schwarzer Punkt auf den Vorderflügeldecken.

Im Frühjahr sind sie zahlreich bei der Paarung zu beobachten. Der Paarungsakt der Feuerwanzen kann bis zu 30 Stunden andauern. Dabei sind Die Feuerwanzen mit ihrem Hinterleib verbunden. Die Weibchen locken zur Paarung die männlichen Feuerwanzen durch Sexualduftstoffe an.

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