Gemeine Sumpfschwebfliege (Foto: B. Heitmann)Viele Schwebfliege gleicht im ersten Augenschein einer Wespe oder einer Biene. Bei diesen Insekten handelt es sich aber um Fliegen, die nicht mit einem Stachel ausgerüstet sind und dadurch auch völlig harmlos gegenüber dem Menschen sind. Die Fliegen ernähren sich vor allem von Nektar und Pollen, die mit dem für Fliegen typischen Leckrüssel aufgenommen werden. Die Schwebfliegen täuschen ihren Fressfeinden durch ihr Aussehen eine gewisse Gefährlichkeit vor. Die intensive gelb-braun Färbung der Brust und vor allem des Hinterleibs kann sehr variabel ausfallen, die unterschiedlichen Zeichnungen werden zur Artbestimmung herangezogen. Die Schwebfliege fliegt von März bis Oktober. Sie können während des Fluges auf der Stelle schweben (Namensgebung).

Große Schwebfliege (Foto: B. Heitmann)Nach der Paarung die oftmals im Flug erfolgt werden die Eier der Schwebfliegen in die Nähre der Nahrungsquellen abgelegt. Die schlüpfenden Larven ernähren sich je nach Art von sehr unterschiedlichen Quellen. Die Entomologen unterscheiden hier drei Gruppen. Die größte Gruppe der Schwebfliegenlarven ernährt sich räuberisch von Blattläusen, die regelrecht ausgesaugt werden. Es gibt auch Arten die sich in Kuhfladen von Eiern und Maden anderen Fliegenarten ernähren. Eine weitere Gruppe von Schwebfliegenlarven ernährt sich von Pflanzen. Neben der Ernährung von Pflanzenresten gibt es Arten die sich als Minierer im Pflanzengewebe vom Pflanzensaft entwickeln. In die dritte Gruppe von Schwebfliegen sind diejenigen eingeordnet, dessen Larven sich in Wasserpfützen, im Boden oder in Säugetierausscheidungen ernähren und entwickeln.