Pegelstand der Dinkel (Quelle: LANUV-NRW)„Es war zu erwarten, dass sich die lokalen Gewitterschauer erst einmal nicht sonderlich auf den Pegelstand der Dinkel auswirken“ berichten besorgte Mitglieder des Angelsportverein (ASV) Nienborg Dinkel. Grund zur Sorge haben die Angler in der Dinkelgemeinde allemal. Der Pegelstand der Dinkel ist derzeit so niedrig wie sonst erst in den Hochsommermonaten Juli und August. Aktuell liegt der Pegel der Dinkel an der Messstation in Heek, die vom Landesamt für Natur- und Umweltschutz NRW betrieben wird, bei nur 10 cm. Damit liegt der Pegelstand mittlerweile unter dem mittleren Niedrigwasserstand. „Ein großen Puffer für den Sommer gibt es da nicht und die eigentlich trockenen Monate stehen noch bevor!“ berichtet der ASV.

Mittelfristig ist eine Änderung der Großwetterlage nicht abzusehen und selbst kurzfristige Niederschlagsereignisse wirken sich Aufgrund der niedrigen Grundwasserstände und trockenen Böden nicht auf die Flusspegel aus.

Die extrem niedrigen Wasserstände führen derzeit zu hohen Nährstoffkonzentrationen in den Gewässer, was Messungen der Leitfähigkeit in der Dinkel anzeigen.

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(A) Zeltlagerplatz Jugendlager des ASV (Quelle: Google Maps)Im Sommer ist es wieder so weit und die Petrijünger des ASV Nienborg Dinkel e.V. machen sich auf um in der Zeit vom 25.07.2011 – 03.08.2011 das Lagerleben an der Ems zu genießen. Im Angelheim in Nienborg laufen die Vorbereitungen für das geplante Zeltlager. Das Organisationsteam unter der Leitung von David Meyer stellen zurzeit die notwendigen Gerätschaften zusammen. Gutes Wetter ist bestellt und die Fische sind auch auf dem Weg! Dennoch gibt es vorab einige wichtige Informationen zum Lager. Die Anmeldung muss bis zum 1. Juli bei den Jugendwarten eingegangen sein! Dafür hat die Jugendleitung ein umpfangreiches Informations- und Anmeldeformular erstellt, dass hier herunter geladen werden kann:

pdf Anmeldung Zeltlager 2011

Helfer sammeln tote Fische in den Rieselfeldern ein (Foto: Westfälische Nachrichten)Die lange Trockenperiode im Frühjahr dieses Jahres mit nur geringfügigen Niederschlägen hat erste Auswirkungen auf die Fischbestände der Gewässer im Land. In den Rieselfeldern in der Nähe von Münster sind in den vergangenen Tagen hunderte Karpfen verendet. Grund ist nach ersten Erkenntnissen von Gewässerökologen und Fischereibiologen die lange warme Trockenperiode der letzten Wochen. Ausbleibender Niederschlag und teilweise extrem niedrige Wasserstände in Fließgewässern führen dazu, dass in vielen Gewässern derzeit Situationen herrschen, die sonst ehr für die Sommermonate typisch sind. Ein zu geringer Sauerstoffgehalt ist demnach wohl die Ursache für das Fischsterben in der Nähe von Münster. Je nach Witterungsverlauf kann es bei anhaltender Trockenheit und hohen Wassertemperaturen zu ähnlichen Situationen an weiteren Gewässern im Land kommen.

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Schmuckschildkröte (Foto: B. Heitmann)Ein ungünstiger Wurf beim Angeln und schon hängt die Schnurr im Baum oder hat sich am Gewässergrund festgehängt. Welcher Angler kennt nicht dieses Problem? Wenn man Glück hat bekommt man eine feine Montage wieder frei. Bei dicken Schnüren und stabilen Haken wird es da schon schwieriger. So erging es wohl auch einem Karpfen-Angler am Strönfeldsee. Seine Montage gab nicht nach, so dass sich dieser wohl für das Abschneiden seiner geflochtenen Schnurr entschieden hat. Für eine Schnuckschildkröte wurde dies jetzt zum Verhängnis.

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Aal (Foto: B. Heitmann)Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hat eine Verzehrempfehlung für Flussfische aus Flüssen in Niedersachsen herausgegeben. Hintergrund sind landesweite Untersuchungen zwischen 2009 und 2010 an Elbe, Ems, Weser, Leda und Aller. Untersucht wurden Aale und Brassen auf Umweltkontaminanten. Dabei wurden mehrfach Überschreitungen der zulässigen Höchstmengen an Dioxin, dioxinähnlichen PCB´s, CKW und Schwermetallen festgestellt. Besonders auffällig waren die Ergebnisse beim Aal. Nahezu alle untersuchten Aale wiesen Überschreitungen der Grenzwerte auf. Brassen waren vor allem in der Weser und Aller deutlich über dem Grenzwert belastet. In der Elbe wurden besonders chlororganische Pestizide gefunden, aber auch fast die Hälfte der Aalproben wiesen überhöhte Belastungen mit Hexachlorbenzol, HCH und DDT auf. Dies veranlasste das Ministerium nun eine Verzehrempfehlung auszusprechen.

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Turbulent ging es in den vergangenen Tagen an den Gewässern im Land zu. Was sich hinter dem mancherorts brodelnden Wasser verbirgt, bleibt aber meist von Mensch und Anglern unbeobachtet. Im April, wenn die Frühlingssonne das Wasser der Fließgewässer und Seen auf eine Temperatur von min. 10°C aufwärmt, beginnt die Laichzeit der Rotaugen (Rutilus rutilus). Die Rotaugen zeigen in dieser Zeit den typischen Laichausschlag. Manch Angler hat die über den Köper verteilten zahlreichen rauen weißen Punkte schon sehen und fühlen können. Das eigentliche Laichgeschäft aber bleibt meist unter der Wasseroberfläche verborgen. Einen Eindruck vom hektischen und unruhigen Treiben der Rotaugen während der Laichzeit zeigt das Video von Vereinsmitglied Benedikt Heitmann. Am Osterwochenende war er mit der Kamera am Wichumer See (Gewässer des LFV Westfalen und Lippe e.V.) unterwegs und konnte interessante Aufnahmen vom Laichgeschäft der Rotaugen machen. Das Video veranschaulicht, wie die Männchen regelrecht vor den potenziellen Laichstellen auf ein Weibchen warten.

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sohlabsturzEine ganze Reihe von Gewässern plätschert rund um Heek. „Bei vielen lässt sich der ökologische Zustand noch deutlich verbessern“, ist Judith Nollmeyer von der Unteren Wasserbehörde beim Kreis Borken überzeugt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Markus Rottstegge und Thorsten Meyer von der Gemeinde Heek machte sich die Gewässerexpertin jetzt vor Ort ein Bild von der Situation von Dinkel und Donaubach, Strothbach und Hülsbach. Judith Nollmeyer koordiniert beim Kreis Borken die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

Diese ist Richtschnur für die Verbesserung der Gewässerqualität im Kreis Borken. Gemeinsam wollen Kommunen, Wasser- und Bodenverbände, Landwirtschaft, Angler und Naturschützer Flüsse und Bäche für Tiere und Kleinstlebewesen wieder attraktiver gestalten. Zurzeit sammeln die Arbeitsgruppen Maßnahmen.

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