Emsfahrt 2014

Der AV Nienborg fischte an der Ems.

Auf große Angelfahrt ging es am vergangenen Samstag für die Jugendlichen und Senioren vom Angelverein Nienborg  Dinkel e.V.

Im voll besetzten Reisebus ging es ins Emsland nach Haren. Der dortige Angelverein stellten den Petrijüngern aus Nienborg das schöne Angelheim zur Verfügung. Bei optimalen Bedingungen angelten die Angler an der Ems.

„Bei den Jugendlichen haben sogar zwei Mädchen mitgefischt“, freute sich der erste Vorsitzende Christian Schubert.

Den größten Fang hatte bei den Jugendlichen Jannik Schuckenbrock und bei den Senioren Reiner Borgers. Im Anschluss stärkten sich die Angler mit Köstlichkeiten vom Grill. Mit vielen schönen Erinnerungen kehrten die Petrijünger gegen 22 Uhr in Nienborg wieder ein.

Christian Schubert dankte Ralf Twardy, Dieter Rosery, Nadine Schubert und Karsten Bellach für die Organisation der Tagesfahrt.

Am kommenden Wochenende (13./14. September 2014) ist das Vater-Kind-Angeln. Nach der Gepäckabgabe ist die Abfahrt mit Fahrrädern zur Angelstelle am Samstag um 13 Uhr. Die Übernachtung erfolgt in Zelten. Nach dem Frühstück ist die Rückfahrt am Sonntagmorgen. Gegen 12 Uhr werden die Angler in Nienborg zurückerwartet. Anmeldungen nimmt Christian Schubert entgegen.

Müllberg Stroenfeldsee

Das regnerische Wetter war nicht der Grund, dass die Stimmung bei den Mitgliedern der Angelvereine aus Heek, Schöppingen, Asbeck, Ahaus, Wettringen und Nienborg am vergangenen Samstag nicht sonderlich berauschend war.

Gemeinsam sind sie als Gremium Pächter des Strön-feldsees in Heek-Averbeck. Ziel der Anglergemeinschaft ist, das Gewässer als natürliches Gewässer zum Schutz für Tiere und Pflanzen zu erhalten. Die Pflege und Hege des Gewässers gehört zu den Aufgaben der Petrijünger, die am See in der Hauptsache ihrem Hobby der Fischerei nachgehen.

Die Angelvereine nehmen ihre Aufgabe sehr ernst, wie die Reinigungsaktion rund um den See beweist. 12 volle blaue Müllsäcke waren das Ergebnis. „Müll, der von den Badegästen einfach liegen gelassen wurde“, sagt Christian Schubert, erster Vorsitzender vom AV Nienborg Dinkel e.V.

Vor drei Monaten hatten die Angler vom Schöppinger Angelverein den Bereich letztmalig gereinigt. „Ich mag gar nicht daran denken, wie viel Müll wir bei einem guten Sommer zusammen getragen hätten“, sagte Christian Schubert. Wie seine Mitstreiter aus dem Gremium zeigt er für das Verhalten der Badegäste und Besucher gar kein Verständnis. Sehenden Auges wird das Verbotsschild „Achtung – Unbefugtes Betreten verboten – Baden, Lagern und Schuttabladen verboten“ ignoriert. Bei schönem Sommerwetter verwandelt sich der Strönfeldsee in einen Badesee. Üppiger Uferbewuchs und Sandstrände laden dazu ein. Für die Anglergemeinschaft ein Albtraum. Achtlos lassen die Besucher ihren Dreck liegen und die Strönfeldstraße wird zu einem nahezu unüberwindbaren Engpass.Grund für die Parkplatzsituation ist die Schließung des Parkplatzes im Zuge der Renaturierung am Nordwestufer.

Aktuelle ParksituationDie Angler und Besucher parken ihre Fahrzeuge links und rechts der Straße. Die Verkehrssituation sorgt vor allem bei Landwirten für Unmut. Mit ihren Erntemaschinen können sie die Stelle kaum passieren, Beschwerden sind die Folge.

Mit einem Schwimmbagger wird der See am Nordwestufer aktuell entsandet. Beim Abpumpen des Sandes entstehen Untiefen, Abbruchkanten und unterirdische Strömungen. „Als Badegewässer ist der See hierdurch keinesfalls geeignet, vielmehr lebensgefährlich“, sagt Christian Schubert. In 2003 und 2012 wurde das Schwimmen in dem See zwei Männern zum Verhängnis. Sie konnten nur noch tot aus dem Strönfeldsee geborgen werden.

Kanutour 2014Die Angelrute mit dem Kanupaddel tauschten am vergangenen Samstag die Jugendlichen vom ASV Nienborg Dinkel e.V.

20 Mädchen und Jungen machten sich mit den Betreuern Nadine Schubert, Karsten Bellach und Tobias Bellach auf den Weg nach Salzbergen. Dort bestiegen sie zwei Kanus und fuhren bei durchwachsenem Wetter auf der Ems bis nach Schüttorf.

Im Anschluss ging es ins Angelheim in der Niestadt, wo der Kamin und das Grillfleisch für die erforderliche Wärme sorgten.

Am kommenden Samstag (6. September 2014) geht es für die Petrijünger mit den Senioren des Vereins zum Angeln an die Ems. Anmeldungen der Jugendlichen nimmt Jugendwart Christopher van Ledden entgegen.

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Der Angelverein Nienborg lädt alle Väter mit ihren Kindern zum diesjährigen spannenden Gemeinschaftsangeln am 13/14. September herzlich ein.

Wir treffen uns am Samstag um 13 Uhr am Angelheim. Nach der Gepäckabgabe, geht es mit dem eigenen Fahrrad zu unserer Angelstelle, wo wir in Zelten übernachten. Sanitäre Anlagen sind dort vorhanden. Nach dem Frühstück treten wir gemeinsam die Heimreise an, so dass wir gegen 12 Uhr wieder in Nienborg sind.

Jeder Teilnehmer darf nur mit einer Rute angeln. Das beste Team erhält bei der Siegerehrung den großen Vater & Kind  Pokal 2014.  
Die Kosten für die Rundumverpflegung  betragen 10,- €  pro Person. Zelt, Schlafsack usw. muss jeder selbst mitbringen. Damit wir besser planen können, benötigen wir eine Voranmeldung. Gebt diese bitte so schnell wie möglich bei Christian Schubert ab. Wir freuen uns auf ein gelungenes Wochenende mit euch.

Am 06.09.2014 treffen sich die Petrijünger vom Angelverein Nienborg  zum gemeinsamen Fischen.
Jugendliche und Senioren fahren zusammen mit dem Reisebus nach Haren an die Ems. Treffen ist um 13.00 Uhr am Vereinsheim.
Nach dem Angeln wird noch in gemütlicher Runde gegrillt, bevor wir wieder mit dem Bus die Heimreise antreten.

Damit wir besser planen können, bitten wir um eine telefonische Anmeldung.

Jugendliche bei Christopher van Ledden  0151/46428073
Senioren bei Ralf Twardy  0171/3640303

image 4Zehn erlebnisreiche Tage erlebten 25 Jugendliche mit zehn Betreuern und dem Küchenteam im Angelzeltlager vom Angelverein Nienborg Dinkel e.V. Wie in den Jahren zuvor war der tote Emsarm in Ahlen im Emsland das Ziel der Petrijünger. Das Vorkommando um Jugendwart und Lagerleiter Christopher van Ledden hatte das Lager hergerichtet, in das die Jugendlichen einzogen. Den Strom bezogen sie über eine Photovoltaik-Platte. Das Angeln stand selbstverständlich im Mittelpunkt des Lagers. „Das Fangergebnis war mit knapp 100 Kilogramm sehr gut“, zog Christopher van Ledden ein positives Fazit. Die Lagermeisterschaft entschied Martin Schwering für sich. Er hatte den meisten Fisch beim Wettangeln gefangen. Auf Platz zwei folgte Adrian Kaul. Den Bronzeplatz belegte Julius Tillmann. Weiter Highlights waren die Lagertaufe, das Nachtangeln und der Überfall der örtlichen Landwirte, mit dem Anführer Freddy, auf das Lager. „Unseren Wimpel haben wir erfolgreich verteidigt“, war Christopher van Ledden sichtlich zufrieden. Bei gutem Wetter genossen die Angler einige Mal das Bad in der Ems. Jeden zweiten Tag stand der Besuch im Schwimmband im benachbarten Lathen auf dem Programm. Neben dem Schwimmen waren die Duschen das begehrte Ziel. Lagerleiter Christopher van Ledden dankt allen Betreuern für ihren tatkräftigen Einsatz. Bereits jetzt freuen sich die Jugendlichen und Betreuer auf das Angelzeltlager im kommenden Jahr, wenn der Angelverein Nienborg Dinkel e.V. sein 50-jähriges Jubiläum feiert.
Die nächste Aktion für die Jugendlichen des Angelvereins steht quasi vor der Tür. Am 30. August 2014 (Samstag) steht mit einer Kanutour in Salzbergen auf der Ems das nächste Highlight auf dem Programm. Treffen ist um 10 Uhr am Angelheim in der Niestadt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Voranmeldung bis zum 27. August 2014 (Mittwoch) bei Nadine Schubert oder Christopher van Ledden erforderlich. „Für gutes Wetter und Verpflegung sorgen die Betreuer, Ersatzklamotten und gute Laune müsst ihr mitbringen“, heißt es in der Einladung.

Dinkelradwegmen- Bürgermeister Ulrich Helmich und Sabine Nöldemann, Bauamt der Gemeinde Heek, waren am frühen Donnerstagmorgen die ersten „offiziellen“ Nutzer des fertig gestellten Dinkelradweges „Ossenkamp“. Während die Sonne langsam gen Himmel stieg und das Hohe Haus und die Pfarrkirche St. Peter und Paul noch leicht im Morgendunstversinken, schwangen sie sich auf ihre Leezen und genossen die reizvolle Frühlingsnatur entlang der Dinkel.

Vor der ersten Nutzung wurden die Bauarbeiten auf der wassergebundenen Wegedecke mit Ibbenbürener Brechsand formal beendet. Thorsten Meyer (Gemeinde Heek, Bauamt) und Michael Vosskötter (GaLaBau EMSLAND, Bauleiter) und Bodo Haverland (GaLaBau EMSLAND, Vorarbeiter) inspizierten den 550 Meter langen Weg und führten die Schlussabnahme durch. Mit der Unterschrift auf der „Abnahme“ war der Weg frei. Bodo Haverland führt die letzten Restarbeiten durch, die durch vorherige unberechtigte Nutzer auf der wassergebundenen Wegedeckte verursacht wurden. Als letztes lud er den Bauzaun auf, der die Baustelle an der Zufahrt an der Landstraße L 547 absperrte.

Etwa 100.000 Euro betrug das Projekt, das mit 76.900 Euro durch die Bezirksregierung Münster aus dem Topf „Infrastrukturförderung des Kommunalen Radwegebaus“ gefördert wurde. Den Rest steuerte die Gemeinde Heek bei, die als Ausgleich für die Flächen und den Eingriff in die Natur am Dinkelufer Steilufer errichtet, Totholz eingebracht und Anpflanzungen vorgenommen hat, beschreibt Sabine Nöldemann den Anteil der Gemeinde.

Mit dem Radweg ist die Lücke im Rad- und Wanderwegenetz im Nienborger Westen von der Landstraße beziehungsweise dem „Naturlehrpfad Dinkel“ und dem Ort geschlossen. „Neben der Einbindung in die örtliche Radwegekarte werden wir versuchen, den Dinkelrad in überörtliche Radwegenetze einzubinden“, sieht Ulrich Helmich in dem Radweg eine touristische Aufwertung des Ortes. So kann sich Sabine Nöldemann vorstellen, die Strecke in die Dinkelroute einzubinden, die bislang von Epe nach Neuenhaus führt. Die Beschilderung an beiden Zufahrten wird entsprechend angepasst. Mit der Anbindung der Ringburganlage an die Flamingo-Route wurde hier in jüngster Vergangenheit schon eine Bereicherung für die Gemeinde geschaffen.

Dankbar ist Ulrich Helmich für die Ideen aus der Bürgerschaft, mit denen der neue Radweg weiter in den Focus gerückt werden soll. Der Angelverein möchte weiteres Totholz einbringen und der Heimatverein an geschichtsträchtiger Stelle einen „Donaustein“, in Erinnerung an die erste Wassermühle, die in diesem Bereich stand, aufstellen. An dieser Stelle des Flusses kreuzten sich mittelalterliche Handelswege und der Wexter Leichenweg. Eine Furt, und später eine Brücke, halfen hier beim Überqueren der Dinkel, eine Zollstation gab es an diesem Ort ebenfalls. Diese Anregungen werden derzeit unter anderem durch die Untere Wasserbehörde geprüft und so Helmich’s Hoffnung, in absehbarer Zeit umgesetzt.

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