Lieber Hechte in der Aue als im Karpfenteich

Hecht_C_LANUV_Herbert_FreyHochwasserereignisse wie in den der letzten Wochen mit überfluteten Straßen und Kellern werden vielerorts als Behinderung, wenn nicht als Katastrophe angesehen. Doch überflutete Gewässerauen an Rhein, Ruhr, Weser, Lippe oder Ems sind immer wiederkehrende Naturereignisse, die für Pflanzen und Tiere lebenswichtig sind. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat daher den Hecht zum Tier des Monats Februar gewählt, denn er legt in diesem Monat seine Eier in überfluteten Auen ab.

“Von Februar bis April schwimmt er in flache, pflanzenreiche Gewässerzonen, um zu laichen“, so Fischereiökologe Ludwig Steinberg, Experte für heimische Fischarten im LANUV. „Deswegen“, so Steinberg weiter „sind natürliche Überflutungsverhältnisse in Flussauen so wichtig – es sind schlichtweg die Kinderstuben vieler unserer Fischarten.“

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lfv_logoAngeln in LFV-Gewässern weiterhin erlaubt!

Falsche bzw. missverständliche Pressemeldungen haben in den vergangenen Tagen zu Irritationen unter den Anglern geführt. Sie beziehen sich auf die Ergebnisse von PCB-Messungen an Fischen aus dem Dortmunder Hafen.

Andere Kanalstrecken oder Gewässer wurden bisher nicht untersucht!

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz als zuständige Fachbehörde spricht von der Möglichkeit, dass weitere Häfen und Industriestandorte belastet sein könnten.

Hinweise für eine Belastung von Fischen aus den freien Fahrten der Kanäle oder aus anderen LFV-Gewässern liegen zurzeit nicht vor!

Der Dortmunder Hafen ist an den Verein 1. ASV Dortmund e. V. verpachtet, der unter Androhung der Aufhebung des Pachtvertrages einem freiwilligen Angelverzicht zugestimmt hat. Mit dem LFV-Jahreserlaubnisschein darf und durfte dort nicht geangelt werden.

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VDSFDer Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF) und der Deutsche Anglerverband e.V. (DAV) haben mehr als 2 Jahre Gespräche mit dem Ziel geführt, 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung auch die beiden deutschen Anglerverbände in einem gemeinsamen Verband zu vereinen.
Nach anfänglich guten Ansätzen erschienen vor einigen Monaten in Publikationen des DAV Statements von Verantwortlichen im DAV, die dem Geist einer Vereinigung inhaltlich wie auch in der beschlossenen Zeitschiene widersprachen.
Auch war festzustellen, dass trotz Erfüllung fast aller Forderungen des Eckpunktepapiers des DAV und der unterschriebenen einstimmigen Vereinbarungen der Verhandlungskommissionen des VDSF und des DAV immer neue Forderungen des DAV geltend gemacht wurden, die in erheblichem Umfang von den bereits getroffenen Übereinstimmungen abwichen.
Seitens des VDSF waren die Verhandlungsergebnisse bis April 2010 durch den Verbandsauschuss des VDSF einstimmig gebilligt worden. Diese Zustimmung wurde auch anlässlich des Treffens der beiden Verbände auf dem Deutschen Fischereitag in München im September 2010 nochmals einstimmig erneuert.

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gen2011Im Vereinsheim des ASV Nienborg Dinkel begrüßte Vereinsvorsitzender Christian Schubert am Sonntag zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. In seinem Jahresrückblick über die Vereinsarbeit berichtete Schubert von den vielen Aktivitäten, die der Verein im vergangenen Jahr für seine Mitglieder angeboten hatte. Besonders für das erfolgreiche Vater-Kind Angeln sprach er den Helfern und Teilnehmern seinen Dank aus. „Auch in 2011 werden wir, dann zum 7. Mal in Folge, diesen Termin für unsere Mitglieder anbieten.“ Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war das Jugendzeltlager des ASV, das auf große Begeisterung bei den Teilnehmern stieß. Jugendwart David Mayer berichtete über eine sehr schöne Lageratmosphäre und freut sich mit seinem Team bereits auf die Vorbereitung und Durchführung des Zeltlagers in diesem Jahr. Schubert dankte an dieser Stelle Jugendwart David Mayer und seinem gesamten Betreuerteam für die Leitung und Durchführung dieser Aufgabe.

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Einigen Unmut in manchen der acht örtlichen Sportvereine hatte die im vergangenen Jahr von der CDU-Fraktion eingebrachte und den politischen Gremien verabschiedete Änderung der Sportförderrichtlinien zunächst verursacht. Nach anfänglichem Abstimmungsbedarf ist die Sache jetzt nun in „trockenen Tüchern“: Der Sportausschuss stimmte den Budgets für die Vereine jetzt ohne Diskussion zu.Kernpunkt der neuen Richtlinien ist die stärkere Berücksichtigung der Jugendarbeit in den Vereinen, die ab sofort pauschal mit acht Euro pro Mitglied unter 18 Jahren gefördert wird. Auch soll die Sportpauschale zu drei Vierteln für Zwecke des Unterhalts und nur zu einem Viertel für erforderliche Instandsetzungen an den Sportanlagen eingesetzt werden.
Das alles führt im Gesamtpaket zu einer teilweisen Umverteilung der Mittel in den einzelnen Sparten der Zuwendungen, die in die Kategorien „Mitglieder“, „Übungsleiter“ und „Allgemeine Zuschüsse“ unterteilt sind. Bei den Bewirtschaftungskosten der Sportanlagen gibt es Zuschüsse für die Spielfelder – dem SC Ahle etwa ist nach Fertigstellung jetzt auch das neue Spielfeld angerechnet worden – , für die Beleuchtung und nach Nutzfläche.
Letzteres betrifft insbesondere die großen Sportvereine mit Spielfeldbetrieb wie beim Fußball oder auch Hallen wie für den Reitsport. Was zum Beispiel Vereine ohne Veranstaltungsgelände oder Spielflächen wie die Angelsportler angeht, gehen diese bei den Bewirtschaftungskosten komplett leer aus. Sie erhalten ihre Zuschüsse allein über die Mitgliederzahlen und pauschal als „allgemeine Zuschüsse“. Der Schachclub dagegen bekommt immerhin noch einen Zuschuss von 400 Euro für seine Nutzfläche. (MZ 21.01.2011)

Streichwehr (Foto: Schippers)Tausende Liter Wasser strömen sekündlich über Kante des Nienborger Streichwehrs

Mächtiges Getöse herrschte gestern Morgen am Überlauf der Dinkel in Nienborg: Tausende Liter Flusswasser strömten dort sekündlich über die Streichkante in den Donaugraben - und entlasteten so das Stauwehr an der Wassermühle. Zusammen mit dem dortigen Regelwerk verfügt die Gemeinde über effektive Steuerungen, die bei Hochwassergefahr die Situation entschärfen können. Freilich nur bis zu einem gewissen Grad, wie die Hochwasserkatastrophe im August 2010 gezeigt hat. Davon ist die Gemeinde - Gott sei Dank wird mancher sagen - derzeit trotz großer Mengen Schmelz- und Regenwasser noch weit entfernt, wie ein Blick auf die Homepage des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zeigt. Der Pegelstand der Dinkel in Heek stieg zwar gestern den ganzen Tag über an, hat den Warnwert aber noch nicht erreicht. WN 14.01.2011 Schippers

thumb_leitfadenIn heutiger Zeit wird es immer wichtiger, motivierte und qualifizierte Menschen für die Jugendarbeit zu finden. Für die vielfältige Aufgabe der Jugendarbeit im Fischereiverein, in denen die Aspekte der Fischerei mit denen des Naturschutzes und des Castingsports verknüpft werden, bedarf es verantwortungsbewusster Jugendleiter. Für die Erfüllung dieser Aufgaben sind gewisse Anforderungen notwendig. Es gibt zwar kein Gesetz, das die notwendigen Anforderungen und Fähigkeiten eines Jugendleiters festschreibt, aber viele Gesetze, an die sich ein Jugendleiter zu halten und zu orientieren hat. Zudem ist pädagogisches und fachliches Grundwissen für die Erfüllung dieser Aufgabe notwendig.

Der Jugendleiter benötigt zur Erfüllung seiner Aufgaben Basiswissen über Jugendarbeit und die damit verknüpften rechtlichen Grundlagen. Dieses Wissen kann er sich auf vielfältige Art und Weise aneignen. Dabei wird ein Jugendleiter allerdings schnell bemerken, dass es speziell für den Bereich -Jugendarbeit im Fischereiverein- nur wenig Informations- und Literaturangebote gibt.

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