inskhoTierische Bewohner hat die Bischof-Martin-Grundschule neuerdings: Denn auf dem Schulgelände steht seit Kurzem ein Insektenhotel. Das ist in Kooperation mit dem Nienborger Angelverein entstanden.
„Wir hatten schon mehrere Projekte mit dem Verein zusammen – zuletzt im Winter die Igelburg“, erklärt Schulleiterin Gabriele Hinze. Für das Insektenhotel baute Hausmeister Josef Mensing das Gestell. Die Kinder halfen dabei, die neue Behausung zu befüllen – zum Beispiel mit Ziegelsteinen oder Heu.
Außerdem informierten sich die Mädchen und Jungen über die möglichen Bewohner des Hotels und erstellten Steckbriefe zu den verschiedenen Insektenarten. Ein Projekt, bei dem die gesamte Schule beteiligt war – „und von dem man länger etwas hat“, so Gabriele Hinze. Denn nun gilt es abzuwarten, welche tierischen Gäste sich in der nächsten Zeit in der neuen Bleibe ansiedeln. . .

wsschuleAm Sonntag trafen sich die Jugendlichen der Jugendgruppe und der Angel-Schnupperkurs der 4. Klasse der Bischof-Martin-Grundschule am Wichumer See. Während der Schnupperkurs schon fleißig den Naturlehrpfad erkundete, waren die Jugendlichen des ASV Nienborg mit Begeisterung beim Angeln. Später kam auch der Schnupperkurs dazu und einige Kinder nahmen aus Neugier auch die Angel in die Hand und versuchten mit mehr oder weniger Erfolg ihr Glück. Die Jugendbetreuer standen natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Nicht nur das Angeln machte ihnen Spaß, auch andere Seebewohner weckten ihr Interesse. Am späten Nachmittag fuhren die Jugendlichen mit Vorfreude auf das in einer Woche stattfindende Zeltlager nach Hause.

Hunderttausende Anglerinnen und Angler haben jetzt einen einheitlichen Deutschen Angelfischerverband e.V. - Die Verschmelzung des Verbandes Deutscher Sportfischer (VDSF) und des Deutschen Anglerverbandes (DAV) ist am 28. Mai mit den notwendigen Eintragungen bei den Registergerichten wirksam geworden. Die Mitgliederversammlungen als höchste Gremien der beiden Verbände hatten im Frühjahr die Fusion zum Deutschen Angelfischerverband (DAFV) beschlossen. Der DAFV vertritt damit als Dachverband die Interessen von etwa 800.000 Anglerinnen und Anglern. Die 21 Landesverbände des VDSF und die 21 Mitgliedsverbände des DAV wollen im gemeinsamen Dachverband eine starke Interessenvertretung der deutschen Anglerschaft gegenüber der Politik und den Behörden in Deutschland und in der Europäischen Union organisieren. Der mehrjährige Fusionsprozess wurde erfolgreich zum Abschluss geführt. Die Verschmelzung trägt der gesellschaftlichen Entwicklung im vereinten Deutschland Rechnung und hilft, das Leistungsangebot für die Mitglieder zu verbessern. Der DAFV wird als anerkannter Naturschutzverband auf der Grundlage einer von VDSF und DAV gemeinsam erarbeiteten Satzung arbeiten. Auf der Mitgliederversammlung des VDSF wurde im Februar das Präsidium für den DAFV gewählt. Präsidentin ist die FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan, fischereipolitische Sprecherin ihrer Fraktion. (Quelle: http://www.dafv.de/)

Bitterling800Die Fortpflanzung der Bitterlinge ist eine außergewöhnlich interessante und sie ist sehr spezialisiert. Denn der Bitterling ist auf Teich- oder Flussmuscheln angewiesen um sich zu vermehren die in dem gleichen Lebensraum leben wie er. Das Männchen lockt in der Laichzeit von April bis Juni ein Weibchen an eine ausgewählte Großmuschel heran, die gegenüber anderen Rivalen verteidigt wird.

Hat das in der Laichzeit rötlich gefärbte Männchen ein Weibchen werben können, legt das Weibchen mit einer pinkfarbenen gewachsenen Legeröhre einzelne Eier direkt in die Atemöffnung (Kiemen) der Großmuschel ab. Die Spermien des Männchens gelangen über die Atemöffnung ebenfalls in die Muschel wo die Eier befruchtet werden.

Pro Muschel werden aber nur ein bis zwei Eier abgelegt, so dass der Vorgang der Eiablage mehrfach auch mit verschiedenen Partnern an weiteren Muscheln wiederholt wird. Die Eier und die sich daraus in zwei bis drei Wochen entwickelnden Fischlarven sind in der Muschel durch Fraßfeinde geschützt und können sich so nahezu ungestört entwickeln. Dementsprechend gering ist die Anzahl abgelegter Eier (40-100) der Weibchen im Vergleich zu vielen anderen Fischarten.

Aber auch die Muschel profitiert von dem Fortpflanzungsverhalten der Bitterlinge. Werden die Fischlarven von der Muschel wahrgenommen, gibt die Muschel ihre eigenen Larven ab, die sich an die ca. 1 cm großen Kleinfische heften. Mit dem Verlassen der Jungfische durch die Atemöffnung der Muschel werden die schwimmunfähigen Larven der Muschel mit hinausgetragen. So ist gewährleistet, dass die Muschel andere und weiter entfernte Orte besiedeln kann, als wenn sie die Larven nur mit der Strömung entlassen würde.

Der Bitterling wurde vom VDSF e.V. zum Fisch des Jahres 2008 gewählt.

Demographischer Wandel und Ganztagsschule, im Angelsportverein Nienborg Dinkel e.V. (ASV) hat man die Zeichen der Zeit erkannt und versucht, durch eine starke Jugendleitung und neue Vereinsangebote der Nachwuchsförderung noch mehr Gewicht zu verleihen. Zukünftig steht im ASV Nienborg ein ganzes Team junger Erwachsener für diese anspruchsvolle Aufgabe bereit.

Die Ausrichtung der Vereinsarbeit wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Christian Schubert, Vorsitzender des ASV Nienborg Dinkel e.V., lud am vergangenen Samstag zu eben dieser Sitzung ein. Im Vereinsheim in der Niestadt konnte Schubert zahlreiche Vereinsmitglieder begrüßen. In seinem Jahresbericht hob Schubert einige Vereinsaktivitäten und Ereignisse des vergangenen Jahres hervor.

Unter anderem berichtete er zum Sachstand des Eiseinbruches Anfang des Jahres 2012, bei dem die Dinkel leergelaufen war und sich das Eis bis auf den Gewässergrund drückte. Derzeit wird anhand von Gutachten und mit Hilfe von Anwälten der fischereiliche Schaden ermittelt und beim Verursacher geltend gemacht. Weiterhin berichtete der Vorsitzende vom sehr erfolgreichen Vater-Kind-Angeln, an dem jedes Jahr zahlreiche Familien teilnehmen. Auch in diesem Jahr wird dieser Termin angeboten, dann bereits seit zehn Jahren in Folge. Highlight des Jahres war sicherlich die erfolgreiche Teilnahme einer Jugenddelegation des ASV an den Bundesjugendfischertagen für den Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. auf der Insel Rügen. Weiterhin berichtete Schubert von Themen wie das alljährlich stattfindende zehntägige Jugendzeltlager, einem geplanten Radweg an der Dinkel sowie den erfolgreichen Angelterminen der ASV-Mitglieder. Vereinsmeister 2012 wurde der Ehrenvorsitzende des Vereins Johann König.

Schubert bedankte sich vor den anstehenden Neuwahlen zum Vorstand bei seinen Vorstandskollegen, insbesondere bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern David Mayer, Peter Grobe, Frank Mers, Christopher Bertling und Bernd Hoge, für ihre ehrenamtliche Vorstandstätigkeit. Die Wahlen zum Vorstand moderierte Johann König als Wahlleiter. In ihren Ämter wurden einstimmig wiedergewählt: Günter Hörbelt (Geschäftsführer), Thomas Baving (Kassierer) und Stefan Linnemann (Gewässerwart). Dieter Rosery wurde zum Sportwart ernannt, Jörg Linnemann und Michael Freitag fungieren zukünftig als Beisitzer im Verein und Klaus Große-Böwing wurde ebenfalls einstimmig zum zweiten Kassenprüfer gewählt.

In der Jugendleitung gab es die größten Veränderungen. Gleich ein ganzes Team junger motivierter Erwachsener steht zukünftig für die Jugendbetreuung im Verein zur Verfügung. Tobias Hartmann und Nadine Schubert kann man als Doppelspitze bezeichnen, die jetzt die Leitung der Fischerjugend übernimmt. Tobias Hartmann übernimmt den praktischen Schwerpunkt der Arbeit, insbesondere die Angeltermine, wohingegen Nadine Schubert für die organisatorischen Angelegenheiten zuständig ist. Mit zum Jugend-Team gehören auch Sebastian Büning und Christopher van Ledden als Jugendwarte, die sich schon seit längerem für die Vereinsjugend einsetzen. Jugendsprecher im Verein ist Tobias Borgers, der im November erst mit Dennis Verhufen die Ausbildung zum Erwerb der Jugendleiterlizenz absolviert hat.

Der nächste Termin der Anglerjugend steht unmittelbar bevor: Am kommenden Samstag (26.01.2013) um 18 Uhr haben die Jugendleiter zur Jugendversammlung ins Vereinsheim geladen.

EispalastDer letzte Termin des Jahres im Angelsportverein Nienborg Dinkel e.V. (ASV) ist traditionsgemäß für die Jugendlichen des Vereins bestimmt. Mitte Dezember fand die Weihnachtsfeier der Petrijünger statt. Passend zur winterlichen Jahreszeit sollte es eigentlich zum Eislaufen auf das Heimatgewässer der Dinkel gehen, doch aufgrund mangelnder Minustemperaturen begab man sich dann doch lieber auf das Eis der Eissporthalle in Münster. Mit dem Bus machte sich die Jugendgruppe auf den Weg in die Friedensstadt, wobei es sich bei der Ausgabe der Schlittschuhe schon leicht vor dem Eis staute, schließlich war der ASV mit über 30 Petrijüngern unterwegs. Kein Problem für die Jugendbetreuer, diese hatten viel mehr die Sorge, dass nicht doch einer der Jugendlichen plötzlich ein Loch in das Eis schlug und seine Eisangel herausholte. Dazu kam es aber glücklicherweise nicht. Im Anschluss an die rasante Schlittschuhfahrt und nach erfolgreicher Heimkehr ins Vereinsheim wurden dann noch die besten Jungangler des Jahres ausgezeichnet. Jean König stand an vorderster Stelle und ist damit Jugendvereinsmeister 2012, ihm folgten Leon Wenke und Carlo Steinweg.

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Angler Verband (DAV), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) die Forelle zum Fisch des Jahres 2013 gewählt.

Bachforelle (Foto: Benedikt Heitmann)Die zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) zählende Forelle gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Je nach Lebensweise unterscheidet man drei verschiedene Formen der gleichen Art: Die Bachforelle, die in der Regel ständig in Fließgewässern lebt, die Seeforelle, die in Süßwasserseen vorkommt, zum Laichen aber in die Zuflüsse aufsteigt, und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt und in Lebensweise und Verhalten dem atlantischen Lachs ähnlich ist. Im Meer hält sie sich bevorzugt in Küstennähe auf und steigt zum Laichen in Flüsse bis hin zu kleinen Bächen auf. Auf der Basis neuerer genetischer Erkenntnisse wird auch die These dreier verschiedener Arten diskutiert.

Je nach Lebensraum in den verschiedenen Gewässern entwickeln sich diese Fische unterschiedlich in Größe und Färbung und weiteren Merkmalen. Ausgewachsene Meer- und Seeforellen erreichen, im Gegensatz zu der verhältnismäßig kleinen Bachforelle (20-60 cm und 0,5-2 kg), meist eine Länge von 80–100 cm und ein Gewicht von 10-15 kg. Die drei Ökotypen sind problemlos kreuzungsfähig.

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