Heek-Nienborg - Nicht die Dinkel war offenbar das Problem, sondern der unscheinbare Schüttenkampsgraben: Der Rat hat sich mit den Ursachen des Hochwassers im August 2010 beschäftigt. In diesen Tagen herrscht in Nienborg Idylle pur: Sanft wiegt sich das frische Grün der Weiden über der Dinkel. Klares Wasser läuft am Rande des Klanggartens hinter dem Langen Haus durch den Schüttenkampsgraben. Vor rund 20 Monaten bot sich Passanten allerdings ein ganz anderes Bild: „Hier stand alles unter Wasser“, erinnert sich ein Spaziergänger, der vom Donaugraben aus über die Felder bis auf den Burgbereich schaut.

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Mit Spaß und Interesse waren die Teilnehmer im Anglerheim bei der SacheHeek-Nienborg - Egal ob sich im Zeltlager mal jemand am Taschenmesser schneidet oder ob eine Biene zusticht – dank eines Erste-Hilfe-Kurses sind die ASV-Betreuer jetzt fit. Erst Ballsportler und Bauhofmitarbeiter, jetzt die Angler: Zwölf Mitglieder des ASV Dinkel – die meisten aus dem Betreuer-Team fürs Angelzeltlager – haben sich jetzt in Sachen Erste Hilfe auf den neusten Stand bringen lassen. Im Anglerheim in der Niestadt übten sie bei dem Kurs, den der Gemeindesportverband in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfallhilfe angeboten hat, die Versorgung bei Verletzungen und Unfällen. Dabei wurden besonders Situationen besprochen, die im Ferienlager vorkommen können. Von kleinen Schnittverletzungen – Angler haben ja öfter ein kleines Taschenmesser dabei – bis hin zu Insektenstichen reichte die Themenpalette. „Es war super und sehr lehrreich. Die Teilnehmer waren begeistert und es hat sehr viel Spaß gemacht“, heißt es in einer Mitteilung des ASV. (WN 28.03.12)
► Das Angelzeltlager findet vom 18. bis zum 27. Juli statt.

Jochen Schmidt (rechts) und Hans Werner Thiel in der Küche im Vereinsheim.Christian Rach, Deutschlands bekanntester Restauranttester hätte wahrlich seine Freude gehabt. Die Fisch-Köstlichkeiten zu probieren, die es am vergangenen Donnerstag im Vereinsheim des Angelsportverein Nienborg Dinkel e.V. (ASV) aber gab, waren dann doch den Gästen eines besonderen kulinarischen Abends vorbehalten. Der ASV lud seine Mitglieder mit Anhang zu einem Kochabend ins Vereinsheim ein und diese kamen zahlreich. Bereits kurz nach der Terminankündigung waren alle Plätze ausgebucht.

Starkoch des Abends war Jochen Schmidt, der bereits seit seiner Jugend Mitglied des Vereins ist. Schmidt, der bereits 2009 das erste Mal den Kochlöffel im Vereinshaus rührte, freute sich über die vielen (wissens-)hungrigen Gäste. Unter den Augen der Teilnehmer zeigte er die Besonderheiten der Fischzubereitung und gab Kochtipps für die eigene Küche.

Schmidt servierte diesmal Zander unter einer Kartoffelhaube mit Rahmwirsing sowie Garnelenzitronengrassspieß mit Pestobandnudeln und geschmorten Kirschtomaten. Viele Teilnehmer schauten dem Koch immer wieder gerne über die Schulter und sie hatten schließlich auch die Möglichkeit die Töpfe und Messer selbst in die Hand zu nehmen. Die Teilnehmer zeigten sich sehr begeistert von Schmidt´s Kochkünsten. Hans Werner Thiel ebenfalls Vereinsmitglied des ASV sorgte währenddessen für ein Vorspeisen-Highlight und reichte frischen Matjes mit Schwarzbrot. Im Anschluss waren alle Teilnehmer ganz gespannt auf die Leckereien aus Schmidt´s Kochtöpfen.

Als es dann endlich so weit war, wurde jeder Teilnehmer zum Restauranttester. Die Bewertung der Gourmets fiel einstimmig positiv aus. Schmidt, der sein Handwerk wahrlich verstand, zeigte sich erfreut über die große Resonanz und auch über die nunmehr vollen Bäuche. Eine Fortsetzung wird es sicher wieder geben, denn der Kochabend im Vereinsheim ist zu einer festen Größe im jährlichen Terminkalender des ASV geworden und das ist vor allem der Kochkunst von Jochen Schmidt zu verdanken. Die Rezepte gibt es hier: Fischrezepte Schmidt

Dinkel mäandriert im neuen Flussbett.-Heek- Jahrzehntelang floss die Dinkel fast schnurgerade durch Heek. Folge von mehreren Eingriffen durch den Menschen. Doch jetzt soll der Fluss wieder einen natürlicheren Verlauf erhalten. Was dazu genau gemacht wird, erfuhren interessierte Besucher am Samstag beim „Tag der offenen Baustelle“.
Markus Rottstegge von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Borden deutet mit seinem ausgestreckten Arm auf den alten Verlauf der Dinkel. Immer nur geradeaus, abgesehen von ein paar langgezogenen Kurven, ohne Windungen, Kolke (Vertiefungen im Flussbett) und ausgehöhlte Böschungen bahnte sich der Fluss den Weg durch das Gebiet zwischen Oldemöllkes Vennken und dem Gewerbegebiet Düstermühle.

Bereits in den 30er-Jahren wurde durch den damaligen Reichsarbeitsdienst am Flussbett der Dinkel gearbeitet. Einen weiteren Eingriff nahm man in den 60er-Jahren vor. Dieser langweiligen und ökologisch wenig sinnvollen Struktur ist man in den letzten Monaten mit schwerem Gerät auf die Pelle gerückt, und das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen. Die Renaturierung beschert der Dinkel zwar einen längeren, dafür aber wesentlich natürlicheren Weg durch das Gemeindegebiet. Die in den vergangenen Jahrzehnten als unüberwindbares Hindernis für die Fische und Kleinstlebewesen geltenden zwei Sohlabstürze sind nach der Renaturierung jetzt nicht mehr nötig und wurden im Zuge der Arbeiten entfernt.

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Tote Fische an der DinkelDas Eis schmilzt und die Befürchtungen des Angelsportvereins Nienborg Dinkel e.V. scheinen sich zu bewahrheiten. Vor zwei Wochen senkte sich das Eis auf der Dinkel ab (Bericht). Grund dafür war eine unsachgemäße Öffnung des Mühlenwehrs. Die Folge: Das Wasser floss unter der Eisdecke ab und diese senkte sich auf den Gewässergrund. Befürchtungen des Vorsitzenden Christian Schubert vor zwei Wochen: "Wir müssen davon ausgehen, dass viele Fische von der Eisdecke regelrecht zerdrückt wurden. Vielleicht konnten sich einige Fische in etwas tiefere Gewässerbereiche retten, es ist aber davon auszugehen, dass eine derartige Stresssituation nicht allzu viele Fische überstehen.“ Dies scheint sich jetzt zu bewahrheiten, denn erste tote Fische konnten jetzt die Nienborger Angler am Mühlenwehr ausmachen. Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig alle verendeten Fische zu finden, erklärt Schubert: "Die toten Fische konnten durch das Eis nicht erfasst werden, sie verbleiben zudem bei kalten Temperaturen am Gewässergrund und schwimmen kaum auf. Vereinzelt wird man tote Fische am Dinkelufer und an der Mühle sehen, der Hauptteil wird allerdings bei diesen Temperaturen am Gewässergrund verbleiben und langsam zersetzt werden", so Schubert weiter. Die Fische, die es mit dem abfließenden Wasser in den Unterlauf der Dinkel geschafft haben könnten sind ebenso für den oberen Dinkelverlauf verloren. "Die Wehranlage an der Nienborger Wassermühle misst einen Höhenunterschied von über 2 Metern, diese Höhe kann von den Fischen nicht wieder überwunden werden", so Stefan Linnemann der Gewässerwart des ASV. 

Dinkel: Eisdecke bricht ein.Das letzte große Fischsterben in der Dinkel ist gerade einmal sechs Jahre her und nun müssen die Angler des Angelsportvereins Nienborg Dinkel e.V. (ASV) wieder mit dem Schlimmsten rechnen. Grund für diese Annahme ist ein Leerlaufen der Dinkel am Dienstagvormittag in Zusammenhang mit den frostigen Witterungsverhältnissen. In den vergangenen Tagen hat sich auf der Dinkel eine 15 cm dicke Eisschicht gebildet. „Das ist erst mal nicht bedrohlich für die Fische der Dinkel“, weiß Christian Schubert, Vereinsvorsitzender des ASV. „Die Fische verweilen derzeit am Gewässergrund in einer Art Winterruhe. Zwischen Eisschicht und Gewässergrund sind bei einem normalen Wasserstand noch 80-100 cm nicht gefrorenes Wasser, das den Fischen zum Überleben ausreicht“.

Nicht so am Dienstagvormittag, denn da ist die Eisdecke der Dinkel fast vollständig eingebrochen und abgesackt. Grund dafür ist ein vorangegangenes Ablassen des Wassers über das Mühlenwehr. „Durch das Öffnen des Schleusenwehres und dem damit eingeleiteten Wasserabfluss ist das Wasser unter der Eisschicht fast vollständig abgeflossen. Die Eisdecke hat sich teilweise bis zum Gewässergrund abgesenkt. „Den Fischen ist praktisch die Decke auf den Kopf gefallen“, beschreibt Schubert die Situation.

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Dinkel friert zu, das Betreten ist aber lebensgefährlich!Der deutliche Wintereinbruch mit Temperaturen von unter minus 10 °C lässt die heimischen Gewässer einfrieren. Die größtenteils geschlossenen Eisflächen auf der Dinkel, dem Strönfeldsee und dem Wichumer See, sowie auf vielen weiteren kleineren Gewässern in der Region, sind aber viel zu dünn und nicht tragfähig. Das Betreten eines zugefrorenen Gewässers birgt generell eine große Gefahr. Gerade Kinder werden von der rutschigen und schönen Oberfläche nahezu magisch angezogen. Das Betreten des Eises ist aber lebensgefährlich!, warnt jetzt der Angelsportverein Nienborg Dinkel e.V.. Wenn es knackt und sich Risse bilden, ist es vielleicht schon zu spät. Gut möglich, dass der winterliche Anblick noch einige Zeit erhalten bleibt. Eisangler wurden an der Dinkel aber noch nicht gesehen wie Fotograf Martin Mensing berichtet.

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