thumb_Lehrgang-men- Einen neuen Naturschutzwettbewerb mit dem Namen „Nature Challenge“ (naturbezogene Herausforderung) hat der Landes-fischereiverband Westfalen und Lippe für die Jugendgruppen seiner Mitgliedsvereine ins Leben gerufen und jetzt im Dinkeldorf vorgestellt.

Viele begradigte Flüsse oder Abgrabungsgewässer sind in ihren Uferrandstreifen und im Flussbett relativ strukturarm. Strukturgeber wie Holz, Pflanzen oder Steine, die einen bedeutsamen Lebensraum für Fische und andere Wasserbewohner darstellen, fehlen. Daher hat der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. (LFV) einen neuen Naturschutzwettbewerb für Jugendgruppen seiner Mitgliedsvereine mit dem Namen „Natur Challenge“, eine naturbezogene Herausforderung, geschaffen. Die Premiere in diesem Jahr trägt den Namen „Förderung der Artenvielfalt im und am Gewässer durch den Einsatz von Totholz“ und greift damit einen wesentlichen Aspekt zur ökologischen Bedeutung von Totholz am Gewässer auf. Die Natur Challenge 2012 hat das Ziel, den Jugendlichen in den Vereinen die Bedeutung von Totholz als Strukturgeber in einem Gewässer vorzustellen. Totholz am und im Gewässer hat viele positive Eigenschaften und gehört zum Leitbild eines intakten Gewässers.

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Jan erhält Auszeichnung auf LandesebeneFrüh aufstehen hieß es am vergangenen Sonntag für Jan aus Nienborg, denn er wurde um zehn Uhr in Geseke in der Nähe von Paderborn erwartet. Der Grund war ein besonderer, Jan hatte eine Einladung zum Jugendtag des Fischereiverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. erhalten.

Jan ist Angler und Mitglied im Angelsportverein Nienborg Dinkel e.V. und er hatte im vergangenen Jahr an einer Veranstaltung der Fischerjugend NRW teilgenommen. Neben ihm waren über 30 weitere Kinder- und Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen dabei, sie trafen sich in Nienborg zum NRW Jugendfischertag. An diesem Tag müssten die Jugendlichen ihr anglerisches Können unter Beweis stellen, Fragen aus dem Bereich Naturschutz beantworten und im Castingsport viele Punkte werfen.

Jan war der erfolgreichste Teilnehmer, der für den Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. an diesem Jugendfischertag angetreten ist. Beim Angeln erreichte Jan die maximale Punktezahl und in der Kategorie Naturschutzwissen erreichte er 195 von 200 möglichen Punkten. Diese besondere Leistung war ehrenwert befand der Fischereiverband NRW e.V. und lud Jan daher am Sonntag zum NRW-Jugendtag nach Geseke ein. Hier erwartete ihn eine Ehrung auf höchster Landesebene, die Gerd Droop als Jugendleiter der Fischerjugend NRW und Johannes Nüsse als neuer Präsident des nordrheinwestfälischen Dachverbandes vornahmen. Droop und Nüsse überreichten Jan im Beisein der Eltern eine Urkunde und als besonderes Präsent eine Uhr des Verbandes mit dem Verbandslogo. Gerd Droop wünschte Jan weiterhin viel Freunde und Erfolg bei der Angelfischerei und hob nochmal hervor, dass die Verbandsuhr ein Unikat ist, die ihm immer die richtige Zeit zum Angeln anzeigen wird.

Heek-Nienborg - Nicht die Dinkel war offenbar das Problem, sondern der unscheinbare Schüttenkampsgraben: Der Rat hat sich mit den Ursachen des Hochwassers im August 2010 beschäftigt. In diesen Tagen herrscht in Nienborg Idylle pur: Sanft wiegt sich das frische Grün der Weiden über der Dinkel. Klares Wasser läuft am Rande des Klanggartens hinter dem Langen Haus durch den Schüttenkampsgraben. Vor rund 20 Monaten bot sich Passanten allerdings ein ganz anderes Bild: „Hier stand alles unter Wasser“, erinnert sich ein Spaziergänger, der vom Donaugraben aus über die Felder bis auf den Burgbereich schaut.

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Mit Spaß und Interesse waren die Teilnehmer im Anglerheim bei der SacheHeek-Nienborg - Egal ob sich im Zeltlager mal jemand am Taschenmesser schneidet oder ob eine Biene zusticht – dank eines Erste-Hilfe-Kurses sind die ASV-Betreuer jetzt fit. Erst Ballsportler und Bauhofmitarbeiter, jetzt die Angler: Zwölf Mitglieder des ASV Dinkel – die meisten aus dem Betreuer-Team fürs Angelzeltlager – haben sich jetzt in Sachen Erste Hilfe auf den neusten Stand bringen lassen. Im Anglerheim in der Niestadt übten sie bei dem Kurs, den der Gemeindesportverband in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfallhilfe angeboten hat, die Versorgung bei Verletzungen und Unfällen. Dabei wurden besonders Situationen besprochen, die im Ferienlager vorkommen können. Von kleinen Schnittverletzungen – Angler haben ja öfter ein kleines Taschenmesser dabei – bis hin zu Insektenstichen reichte die Themenpalette. „Es war super und sehr lehrreich. Die Teilnehmer waren begeistert und es hat sehr viel Spaß gemacht“, heißt es in einer Mitteilung des ASV. (WN 28.03.12)
► Das Angelzeltlager findet vom 18. bis zum 27. Juli statt.

Jochen Schmidt (rechts) und Hans Werner Thiel in der Küche im Vereinsheim.Christian Rach, Deutschlands bekanntester Restauranttester hätte wahrlich seine Freude gehabt. Die Fisch-Köstlichkeiten zu probieren, die es am vergangenen Donnerstag im Vereinsheim des Angelsportverein Nienborg Dinkel e.V. (ASV) aber gab, waren dann doch den Gästen eines besonderen kulinarischen Abends vorbehalten. Der ASV lud seine Mitglieder mit Anhang zu einem Kochabend ins Vereinsheim ein und diese kamen zahlreich. Bereits kurz nach der Terminankündigung waren alle Plätze ausgebucht.

Starkoch des Abends war Jochen Schmidt, der bereits seit seiner Jugend Mitglied des Vereins ist. Schmidt, der bereits 2009 das erste Mal den Kochlöffel im Vereinshaus rührte, freute sich über die vielen (wissens-)hungrigen Gäste. Unter den Augen der Teilnehmer zeigte er die Besonderheiten der Fischzubereitung und gab Kochtipps für die eigene Küche.

Schmidt servierte diesmal Zander unter einer Kartoffelhaube mit Rahmwirsing sowie Garnelenzitronengrassspieß mit Pestobandnudeln und geschmorten Kirschtomaten. Viele Teilnehmer schauten dem Koch immer wieder gerne über die Schulter und sie hatten schließlich auch die Möglichkeit die Töpfe und Messer selbst in die Hand zu nehmen. Die Teilnehmer zeigten sich sehr begeistert von Schmidt´s Kochkünsten. Hans Werner Thiel ebenfalls Vereinsmitglied des ASV sorgte währenddessen für ein Vorspeisen-Highlight und reichte frischen Matjes mit Schwarzbrot. Im Anschluss waren alle Teilnehmer ganz gespannt auf die Leckereien aus Schmidt´s Kochtöpfen.

Als es dann endlich so weit war, wurde jeder Teilnehmer zum Restauranttester. Die Bewertung der Gourmets fiel einstimmig positiv aus. Schmidt, der sein Handwerk wahrlich verstand, zeigte sich erfreut über die große Resonanz und auch über die nunmehr vollen Bäuche. Eine Fortsetzung wird es sicher wieder geben, denn der Kochabend im Vereinsheim ist zu einer festen Größe im jährlichen Terminkalender des ASV geworden und das ist vor allem der Kochkunst von Jochen Schmidt zu verdanken. Die Rezepte gibt es hier: Fischrezepte Schmidt

Dinkel mäandriert im neuen Flussbett.-Heek- Jahrzehntelang floss die Dinkel fast schnurgerade durch Heek. Folge von mehreren Eingriffen durch den Menschen. Doch jetzt soll der Fluss wieder einen natürlicheren Verlauf erhalten. Was dazu genau gemacht wird, erfuhren interessierte Besucher am Samstag beim „Tag der offenen Baustelle“.
Markus Rottstegge von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Borden deutet mit seinem ausgestreckten Arm auf den alten Verlauf der Dinkel. Immer nur geradeaus, abgesehen von ein paar langgezogenen Kurven, ohne Windungen, Kolke (Vertiefungen im Flussbett) und ausgehöhlte Böschungen bahnte sich der Fluss den Weg durch das Gebiet zwischen Oldemöllkes Vennken und dem Gewerbegebiet Düstermühle.

Bereits in den 30er-Jahren wurde durch den damaligen Reichsarbeitsdienst am Flussbett der Dinkel gearbeitet. Einen weiteren Eingriff nahm man in den 60er-Jahren vor. Dieser langweiligen und ökologisch wenig sinnvollen Struktur ist man in den letzten Monaten mit schwerem Gerät auf die Pelle gerückt, und das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen. Die Renaturierung beschert der Dinkel zwar einen längeren, dafür aber wesentlich natürlicheren Weg durch das Gemeindegebiet. Die in den vergangenen Jahrzehnten als unüberwindbares Hindernis für die Fische und Kleinstlebewesen geltenden zwei Sohlabstürze sind nach der Renaturierung jetzt nicht mehr nötig und wurden im Zuge der Arbeiten entfernt.

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Tote Fische an der DinkelDas Eis schmilzt und die Befürchtungen des Angelsportvereins Nienborg Dinkel e.V. scheinen sich zu bewahrheiten. Vor zwei Wochen senkte sich das Eis auf der Dinkel ab (Bericht). Grund dafür war eine unsachgemäße Öffnung des Mühlenwehrs. Die Folge: Das Wasser floss unter der Eisdecke ab und diese senkte sich auf den Gewässergrund. Befürchtungen des Vorsitzenden Christian Schubert vor zwei Wochen: "Wir müssen davon ausgehen, dass viele Fische von der Eisdecke regelrecht zerdrückt wurden. Vielleicht konnten sich einige Fische in etwas tiefere Gewässerbereiche retten, es ist aber davon auszugehen, dass eine derartige Stresssituation nicht allzu viele Fische überstehen.“ Dies scheint sich jetzt zu bewahrheiten, denn erste tote Fische konnten jetzt die Nienborger Angler am Mühlenwehr ausmachen. Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig alle verendeten Fische zu finden, erklärt Schubert: "Die toten Fische konnten durch das Eis nicht erfasst werden, sie verbleiben zudem bei kalten Temperaturen am Gewässergrund und schwimmen kaum auf. Vereinzelt wird man tote Fische am Dinkelufer und an der Mühle sehen, der Hauptteil wird allerdings bei diesen Temperaturen am Gewässergrund verbleiben und langsam zersetzt werden", so Schubert weiter. Die Fische, die es mit dem abfließenden Wasser in den Unterlauf der Dinkel geschafft haben könnten sind ebenso für den oberen Dinkelverlauf verloren. "Die Wehranlage an der Nienborger Wassermühle misst einen Höhenunterschied von über 2 Metern, diese Höhe kann von den Fischen nicht wieder überwunden werden", so Stefan Linnemann der Gewässerwart des ASV. 

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