LFV Nature Challenge

Nature Challenge Der LFV Westfalen und Lippe e.V. richtet im Jahr 2012 seinen ersten NATURE-CHALLENGE Wettbewerb für Vereinsjugendgruppen aus. Ziel des Wettbewerbes ist es, anhand von praxisnahen Aufgabenstellungen fischerei- und naturschutzrelevante Themen im Verein/Jugendgruppe zu erarbeiten und die Projektarbeiten in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Jugendgruppen (Jugendleiter) sollen animiert werden, die Aufgabenstellung in ihrer Jugendgruppe zu diskutieren und nach eigenen Möglichkeiten der Umsetzung zu suchen. Unter Wettbewerbsbedingungen gilt es, die Aufgabenstellung im Rahmen der vereinseigenen Möglichkeiten aufzugreifen und zu realisieren.

Dieser Wettbewerb unter den Jugendgruppen der LFV Mitgliedsvereine hat das Ziel, dass alle Jugendgruppen des Verbandes in einem Jahr an einem einheitlichen, aktuellen, fischerei- und naturschutzrelevanten Thema arbeiten und sich so im Rahmen der Naturschutzarbeit vergleichen können.

Der Titel NATURE CHALLENGE beschreibt die naturbezogene Herausforderung an die teilnehmenden Jugendgruppen. Wie das Projekt innerhalb des Vereins umgesetzt wird, ist die Herausforderung an die Teilnehmer. Jeder Verein hat andere Voraussetzungen. Diese gilt es individuell zu nutzen und hinsichtlich der Aufgabenstellung umzusetzen. Zielführend ist die Entwicklungs- und Planungsphase (Wie wird das Thema auf Ihren Verein übertragen? Wer ist an der Planung beteiligt?), die Umsetzung (Mit welchen Methoden wird gearbeitet?) und das Ergebnis (Hat die Arbeit zu einem Erfolg geführt?).

Flyer Nature ChallenceDamit die Projekte aus den verschiedenen Vereinen verglichen werden können, hat jede Teilnehmergruppe ein Poster über seine Projektarbeit zu erstellen. Auf diesem Poster sollten alle wichtigen Informationen in Text und Bild zusammenfassend und anschaulich dargestellt werden. Das erleichtert die Arbeit der Bewertungskommission und ermöglicht, die Arbeiten in einheitlicher Form vorzustellen. Das erstellte Poster ist per E-Mail als Dateianhang mit dem Anmeldeformular an folgende Mailadresse zu senden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Der Einsendeschluss ist der 30.11.2012.

Nach der Ermittlung der besten Arbeiten durch eine Jury des LFV werden die ersten drei Poster vom Verband für Ausstellungszwecke gedruckt. Die Siegerbeiträge werden auf der Messe „Jagd und Hund“ 2013 in Dortmund vorgestellt und die Siegergruppen mit Preisen ausgezeichnet. Weiterhin werden alle in die Wertung kommenden Teams auf dem Verbandsjugendtag des LFV Westfalen und Lippe e.V. in Dülmen und der Jahrestagung des Verbandes in Werl vorgestellt.

Hier können Sie den aktuellen Flyer der NATURE CHALLENGE 2012 herunterladen.


Auf Seite 2 stellen wir Ihnen das Thema der Nature Challenge 2012 vor.


Die Nature Challenge 2012 steht unter dem Thema:

-Förderung der Artenvielfalt im und am Gewässer durch den Einsatz von Totholz-

Sich ständig verlagernder Sand in einem FließgewässerHeutzutage sind Uferrandstreifen, Fließgewässer und Seen vielfach "aufgeräumt". In unserer Kulturlandschaft wirken abgestorbene Bäume als unordentlich und werden/wurden entfernt. Die Folgen sind monoton strukturierte, geradlinige Uferbereiche und Gewässersohlen, die von nur wenigen Tieren und Pflanzen besiedelt werden. In den sandigen Tieflandflüssen wird die Strukturarmut deutlich sichtbar. Das Sohlsubstrat wird ständig verlagert. Optisch mag die Wellenform des Sandes beeindrucken, die ständige Verlagerung des Sohlsubstrates lässt aber kaum dauerhaftes Leben am Gewässergrund zu. Zudem herrscht vielfach die Meinung vor, dass umgekippte Bäume im Uferbereich Auswirkungen auf den Hochwasserschutz haben und diese zu Uferschäden führen. Vor diesen Hintergründen wurde in der Vergangenheit jegliches Totholz aus den Gewässerbereichen entfernt.

Ein sich selbst überlassenes natürliches Gewässer würde keinesfalls so aussehen. Wenn man der Natur freien Lauf lassen könnte, würde vielfach abgestorbenes Holz der Ufervegetation oder Treibholz an den Uferbereichen und in einem Gewässer zu finden sein. Zweige, Äste, Wurzelstöcke und Baumstämme strukturieren dabei das Gewässer und das Ufer. Das Vorhandensein dieses Totholzes wirkt sich positiv auf den Lebensraum Gewässer aus.

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Nature Challenge Der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e. V. bietet für interessierte Jugendleiter einen Praxislehrgang zum aktuellen Thema der NATURE CHALLENGE 2012 an. Der Lehrgang zum Thema "Förderung der Artenvielfalt im und am Gewässer durch den Einsatz von Totholz" hat das Ziel, Jugendleitern praxisnahe Beispiele für die Umsetzung des Themas zu vermitteln. Die Lehrgangsteilnehmer werden an diesem Tag verschiedene Arbeiten eigenhändig mit Totholz durchführen und dieses in ein Gewässer einbauen. In diesem Lehrgang geht es vor allem um Hilfestellungen bei der praktischen Umsetzung und um das Sammeln von Erfahrungen im Umgang mit Totholz. Die Erfahrungen können anschließend in vereinseigenen Projekten umgesetzt werden. Neben den praktischen Arbeiten werden Hintergrundinformationen zum Thema Totholz und Tipps für die Postergestaltung vermittelt.

Der Lehrgang findet am Samstag, dem 21. April 2012, von 10 Uhr bis 16 Uhr statt.

Lehrgangsort ist das Verbandsgewässer des LFV -Wichumer See- in 48619 Heek-Nienborg.

Treffpunkt ist um 09:45 Uhr am Vereinshaus des ASV Nienborg Dinkel e.V. im Ortsteil Nienborg.

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Es können maximal 2 Personen pro Verein zugelassen werden.

Anmeldungen werden ab sofort in der Geschäftsstelle (Tel. 0251-48271-21, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) des Verbandes entgegen genommen.

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Strömungsbrecher aus Totholz © HeitmannViele begradigte Flüsse oder Abgrabungsgewässer sind in ihren Uferrandstreifen und im Flussbett relativ strukturarm. Strukturgeber wie Holz, Pflanzen oder Steine, die einen bedeutsamen Lebensraum für Fische und andere Wasserbewohner darstellen, fehlen. Die NATURE CHALLENGE 2012 hat das Ziel, den Jugendlichen in den Vereinen die Bedeutung von Totholz als Strukturgeber in einem Gewässer vorzustellen. Es gibt viele Möglichkeiten, Totholz als Strukturverbesserer in ein Gewässer einzusetzen. Hier möchten wir einige Beispiele und Anregung vorstellen, die Sie in ähnlicher Art und Weise an Ihrem Gewässer umsetzen können.

Vorab eine wichtige Anmerkung: Es ist nicht erlaubt, in öffentlichen Gewässern einfach so Totholz einzubringen! Viele grundlegende Überlegungen müssen daher vor dem Einbringen von Totholz in einem Gewässer getroffen werden. Als Stichworte seien hier Hochwasserschutz, Eigentumsverhältnisse, Gesamtauswirkungen im Fluss und die Haftung für Schäden aufgeführt. Sprechen Sie daher vor der Durchführung größerer Maßnahmen ggf. mit der zuständigen unteren Landschafts-, Wasser- bzw. Fischereibehörde und schildern Sie Ihr Vorhaben!

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Nature Challenge Die NATURE CHALLENGE hat zum Ziel, dass alle Jugendgruppen unseres Verbandes in einem Jahr an einem einheitlichen, aktuellen, naturschutzrelevanten Thema arbeiten und sich so im Rahmen der Naturschutzarbeit vergleichen können.

Für die Teilnahme an der NATURE CHALLENGE sind die Bedingungen für alle Jugendgruppen gleich. Es müssen zwei Dokumente eingereicht werden:

1. Anmeldeformular

Mit dem Anmeldeformular werden die Eckdaten Ihrer Teilnehmergruppe abgefragt. Das Anmeldeformular im Word-Format kann hier heruntergeladen werden:  ANMELDEFORMULAR

Das ausgefüllte Anmeldeformular ist mit dem Poster über die Projektarbeit an diese E-Mail Adresse zu senden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Posterbeispiel2. Poster über die Projektarbeit

Jede Teilnehmergruppe muss ihre Arbeit in einheitlicher Form einreichen, was die Bewertung und Veröffentlichung erleichtert. Dazu hat die Teilnehmergruppe ein Poster über die Projektarbeit zu erstellen. Auf dem Poster sind Entwicklung, Umsetzung und Ergebnisse des Projekts darzustellen. Auf ein ausgewogenes Verhältnis von Textbeiträgen und Bildmaterial sollte geachtet werden. Das Poster kann frei gestaltet werden. Die Angaben können aber auch in eine Postervorlage eingearbeitet werden. Vorraussetzung für das Poster ist eine einheitliche Größe in DIN A0.  Das erstellte Poster ist per E-Mail als Dateianhang (PDF-Format) mit dem Anmeldeformular an folgende Mailadresse zu senden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Ein Beispielposter können Sie sich hier anschauen: Beispielposter

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Für die NATURE CHALLENGE 2012 hat der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. folgende Gewinne ausgelobt:

1. Platz

Teichanlage Fischzucht Rameil Foto: RameilDer LFV Westfalen und Lippe e.V. lädt die Gewinnergruppe der Nature Challenge 2012 zu einem unvergesslichen Angelausflug ein. Beispielsweise könnte dieser so aussehen: Früh morgens macht sich die Gewinnergruppe auf den Weg ins Sauerland. Idyllisch eingebettet zwischen Lenneaue und Waldrand bietet der Angelpark "Sauerländer Anglerglück" in Lennestadt auf mehr als 2 ha Fläche 7 Teiche mit unterschiedlichem Besatz. An den fischreichen Teichen der Fischzucht Rameil können die Teilnehmer ihre Angel auswerfen. Die Fischteiche sind immer eine Garantie für einen erfolgreichen Angeltag auf Forellen und viele andere Fischarten.
Im Gewinn enthalten ist: An-/Abreise der Teilnehmergruppe, Angelberechtigung an den Teichen Rameil, Verpflegung.

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Nature Challenge Folgende Wettbewerbsregeln/-bedingungen gelten:

1. Zum 30.11.2012 muss die Projektdokumentation mit folgenden Unterlagen beim LFV eingereicht werden:

Die beiden Dokumente sind als E-Mail-Anhang an folgende Adresse zu senden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

2. Die Ergebnisse werden von einer Expertenkommission des LFV begutachtet und nach folgenden Kriterien bewertet:

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Wer beantwortet meine offenen Fragen?

Wenn Sie Fragen zur NATURE CHALLENGE haben, die sich hier nicht beantworten lassen, können Sie uns gerne eine Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. schicken. Wir bemühen uns, Ihre Fragen so schnell wie möglich zu beantworten. Alternativ können Sie uns auch telefonisch erreichen:

Anika Rohde Tel. 0251-48271-21

Wer kann sich an der Nature Challenge beteiligen?

Mitmachen können alle Jugendgruppen der Vereine, die Mitglied im Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. (LFV) sind.

Ab wann kann man sich zur Nature Challenge anmelden?

Es reicht aus, wenn Sie das Anmeldeformular und das Poster bis zum 30. November in einer Mail an den Verband senden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Sie können uns aber gerne in einer Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) mitteilen, dass Sie mit ihrem Verein an dem Thema arbeiten. Wenn es uns möglich ist, kommen wir auch gerne nach Absprache dazu, um Sie zu unterstützen.

Wie lange läuft die Nature Challenge?

Projektstart ist im Frühjahr eines jeden Jahres. Zu Jahresbeginn wird das neue Thema erstmals auf der Jagd und Hund in Dortmund vorgestellt. Auf dem Jugendtag des LFV wird das Thema ausführlich behandelt und es werden Umsetzungsbeispiele zum Thema vermittelt. Die Bearbeitungszeit in den Vereinen erfolgt in der Vegetationsperiode. Bis spätestens zum 30. November müssen die teilnehmenden Gruppen ihr Anmeldeformular und das Poster per Mail an den LFV übermittelt haben. Die Bewertung durch eine Jury erfolgt im Dezember. Die Preisübergabe erfolgt auf der Jagd und Hund im Folgejahr.

Wie umfangreich muss die Arbeit im Verein ausfallen?

Eine genaue Vorgabe hierfür gibt es nicht. Letztlich kann ein sehr gut organisierter und durchgeführter Projekttag mit einer überzeugenden Umsetzung zu dem Thema schon ausreichen. Nachhaltige Ergebnisse werden aber ehr bei längerfristigen Projekten erzielt.

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