Der Sauerstoff ist lebensnotwendig für alle Wasserbewohnenden Tiere und Pflanzen. Sauerstoff gelangt durch die Assimilation der Wasserpflanzen, aber auch über Strömungen und der Luft ins Wasser. Allerdings hängt der Sauerstoffgehalt im Wasser im Wesentlichen mit der Wassertemperatur zusammen. Hierbei spricht man vom Sättigungsvermögen des Wassers. Je wärmer das Wasser ist, umso weniger Sauerstoff kann dieses aufnehmen, demzufolge steigt mit sinkender Wassertemperatur der Sauerstoffgehalt an.

Bei einer Wassertemperatur von 20 °C und einer Sauerstoffsättigung von 100 % kann maximal 8,9 mg O² / L gelöst sein. Bei 0 °C kaltem Wasser steigt dieser Wert auf 14,5 mg/l an. 

Wassertemperatur     

Sauerstoff-Gehalt

0 °C

14,5 m/l

10 °C

11 mg/l

20 °C

8,9 mg/l

30 °C

7 mg/l

 (Bei einem Luftdruck von 1000 hp)

 Fischarten haben einen Unterschiedlichen Anspruch an den Sauerstoffgehalt. Während forellenartige Fische (Salmoniden) einen Sauerstoffgehalt von über 7 mg/l benötigen, können karpfenartige Fische (Cypriniden) bei Sauerstoffgehalten von 4 -5 mg/l noch überleben.
Sinkt der Sauerstoffgehalt aber deutlich unter 8 mg/l in Fließgewässern ab, kann von einem Defizit der Sauerstoffversorgung gesprochen werden. Unter 4 mg/l sind alle Organismen im Gewässer stark bedroht.

Als Richtwert nach den Allgemeinen Güteanforderungen für Fließgewässer (AGA) in NRW ist ein Mindestgehalt von 6 mg/l anzusehen. 

Gewässer-Untersuchungskoffer (Bild: B. Heitmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

Messgerätekoffer für die Gewässeruntersuchung (Hersteller VDSF GmbH)

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