Die Gewässergüte hängt vor allem von der Wasserqualität eines Gewässers ab. Das bedeutet vom Gehalt an anorganischen Substanzen wie Nährstoffen die im Wasser gelöst sind und von abbaubaren organischen Substanzen. Der Anteil organischer Stoffe wird vor allem durch hohe Nährstoffkonzentrationen gefördert und beim Abbau der organischen Substanz werden wiederum Nährstoffe frei.

Zur Bestimmung der Gewässergüte werden verschiedenste Wasserorganismen, so genannte Bioindikatoren, herangezogen. In unbelasteten bzw. sauberen Gewässern treten in der Masse andere Organismen auf, als es in belasteten Fließgewässern der Fall ist. So sind in belasteten Gewässern häufig Egel und Schlammröhrenwürmer anzutreffen. Unbelastete Gewässer zeichnen sich u. a. durch ein verstärktes Vorkommen von Steinfliegenlarven und Strudelwürmern aus. 

Die Dinkel ist mit der Güteklasse II-III kritisch belastet. Ursachen dieser Einstufung liegen vor allem in der Landwirtschaft, aber auch die Einleitung von Klärabwässern tragen zu dieser Beurteilung bei.  

Gewässergüte (Bild: B. Heitmann)



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