Wichumer See (Foto: B. Heitmann)Hier finden Sie die Seen des Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.
Der Gesamt-Fischereierlaubnisschein für die Verbandsgewässer des LFV kann zum Preis von 20,00 € über die Vereinsvorsitzenden der Mitgliedsvereine erworben werden.

See Heek Wichum
Das Gewässer bei Heek-Wichum wird erst seit wenigen Jahren beangelt. Dennoch wurde uns schon von guten Fängen berichtet. Bevor der See zum Angeln freigegeben worden ist, hat der Verband über mehre Jahre Rotaugen, Karpfen, Schleien, Zander sowie verschiedene Kleinfischarten eingesetzt.
Die Ufervegetation befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. So sind an mehreren Stellen reine Sandflächen, frei von jeglichem Bewuchs. In den Uferzonen breiten sich jedoch allmählich Röhricht und untergetaucht lebende Wasserpflanzen aus.

Edelkrebs im Wichumer See (Foto: Michael Meckmann)Der ca. 14 ha große und bis 10 m tiefe See hat einen guten Fischbestand mit Karpfen, Schleien, Zandern, Barschen und Rotaugen. Als Artenschutzmaßnahme wurden Edelkrebse (Astacus astacus) und Großmuscheln sowie Kleinfische ausgesetzt.

Fahrthinweis: Aus Südwesten B 70 über Ahaus bis Heek oder BAB 31, Ausfahrt Heek. Bei Heek L 574 nach Heek-Nienborg.
Aus Nordosten B 54 bis Ausfahrt Ochtrup. Von dort L573 nach Heek-Nienborg. Im Ortskern Hauptstraße überqueren, bzw. auf der L574 aus Süden kommend links abbiegen und die Dinkel überqueren. Nach Überquerung der Autobahn rechts abbiegen.

Holtwicker-See in Rosendahl-Holtwick
Baggersee ca. 7 ha, 5 - 10 m tief, wechselnd, Ufer zum Teil flach, zum Teil steil abfallend, Flachzonen mit Wasserpflanzen, Fischbestand: Karpfen, Schleie, Zander, Barsch, Rotauge, Moderlieschen etc.
Als Artenschutzmaßnahme wurden Edelkrebse (Astacus astacus) und Großmuscheln ausgesetzt. Die Krebse und Muscheln sind ganzjährig geschützt (§ 1LFO).
Das seit 1984 in LFV-Besitz befindliche Gewässer wird vom Fischereiverein Petri Jünger Holtwick betreut.
Fahrthinweis: B 474 von Coesfeld Richtung Ahaus, in Holtwick links ab Richtung Gescher K 34, ca. 1,3 km hinter Bahnüberführung scharfe Linkskurve, nicht Linkskurve folgeni

Bierder-See
Mit über 30 ha Gewässerfläche zählt auch der Bierder-See zu den größeren Abgrabungsgewässern.
Er liegt an der Weser im Ortsteil Bierde bei Petershagen. In unmittelbarer Nähe entsteht zur Zeit ein weiteres Gewässer, das der LFV bereits erworben hat.
Es wird allerdings noch einige Jahre dauern, bis dort gefischt werden kann.
Durch die Abgrabungstätigkeit ist im Bierder-See ein abwechslungsreiches Tiefenprofil entstanden, wodurch der See einen vielfältigen Fischbestand aufweist. Für Angler ist der Bierder-See trotz der im Vergleich zum Friller-See höheren Wassertrübung sehr erfolgversprechend, wenn man die richtigen Stellen kennt und beangelt.
Fahrthinweis: Über die BAB 2 (Oberhausen-Hannover), Richtung Hannover, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, dann B 482 in Richtung Minden-Nienburg bis zur Abfahrt Lahde (ca. 20 km). Durchfahrt Ortschaft Lahde (Richtung Wiedensahl bis zur Ortschaft Bierde, dort dem Hinweisschild "Kieswerk" folgen.

Filler-See
Die Stelle, an der die Weser den Nordrand des deutschen Mittelgebirges erreicht, trägt den lateinischen Namen »Porta Westfalica«. Hinter dieser »Westfälischen Pforte« breitet sich das weite Land aus, der Kreis Minden-Lübbecke.
Mit Bierder-See und Friller- See bietet der Verband 2 attraktive Angelmöglichkeiten im Bereich Minden-Petershagen.
Wer also einmal einen Ausflug an die Weser machen möchte, um ein paar Aale oder Zander zu fangen, kann jetzt auch ca. 25 ha Wasserfläche bei Frille befischen.
Das Gewässer ist buchtenreich, die Ufervegetation hat sich bereits gut entwickelt und der Fischbestand wird von den ortsansässigen Kennern als sehr gut bezeichnet. Neben Karpfen, Schleien und guten Barschen können Hecht und Zander gefangen werden.
Man erreicht den Friller-See wie folgt: BAB 2 Richtung Hannover . Abfahrt Porta Westfalica . Richtung Minden . B 482 bis Wietersheim/Frille. Das Gewässer liegt an der B 482 in der Nähe der Ortschaft Frille.

Offlumer-See
Der Offlumer-See in der Nähe von Rheine ist mit fast 40 ha das größte stehende Verbandsgewässer.
Obwohl dort noch weiterhin Sand abgebaut wird, sind ältere Abschnitte dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt. Aufgrund der zeitweise erhöhten Trübung fühlt sich der Zander im Offlumer-See besonders wohl. Aber es werden auch gute Hechte gefangen, die in den Flachwasserzonen rauben. Daneben ist der See für große Brassen und Karpfen bekannt.
Am Gewässer gibt es einen Campingplatz sowie eine Gastwirtschaft. Im Zuge der "Regionalen 2004" soll der Offlumer-See touristisch noch weiter erschlossen werden. Geplant sind jedoch auch Maßnahmen zur Vitalisierung des Abgrabungsgewässers. Der Verband wird sich daran beteiligen und für eine ökologische Aufwertung einsetzen.
Fahrthinweis: Über BAB 1 (Hansalinie), Abfahrt Münster-Nord, dann B 54 a bis Steinfurt, von dort Richtung Rheine, in Neuenkirchen auf die B 70 Richtung Wettringen, bei der Molkerei Naarmann rechts abbiegen zum Offlumer See.

Ochtrup-Weiner
Mit einer Größe von ca. 10 ha ist der See zwar nicht sehr groß, dafür aber wegen seiner abwechslungsreichen Bodengestaltung sowie den strukturreichen Ufern hervorzuheben. Inmitten des Sees reicht eine Erhebung bis an die Oberfläche.
Auf der Sandbank suchen die Fische nach Nahrung, und immer wieder kann man dort bei sonnigem Wetter die Bugwellen größerer Karpfen beobachten.
Im Rahmen der vorgeschriebenen Rekultivierung wurde ein Ringgraben angelegt, der sich vorwiegend auf den östlichen Teil des Gewässers erstreckt. Dort sind in Abhängigkeit vom jeweiligen Wasserstand wertvolle Laichzonen für Fische entstanden sowie geeignete Lebensbedingungen für Amphibien und verschiedene Wasserinsekten.
Für ein Abgrabungsgewässer ungewöhnlich sind ausgedehnte Flachwasserbereiche.
Neben den positiven Auswirkungen auf die Bestandsentwicklung der Fische ziehen die zeitweilig freiliegenden oder flach überspülten Flächen auch Wasser- und Watvögel in großer Zahl an.
Kiebitze, Austernfischer und Graureiher sind regelmäßig anzutreffen, aber auch andere Arten wie Großer Brachvogel, Flussregenpfeifer, Flussuferläufer, Alpenstrandläufer und Uferschnepfe wurden schon gesichtet.
Zum Schutz der Uferpflanzen und zum Erhalt der vielen verschiedenen Tierarten an diesem Gewässer wurde das östliche Ufer für das Betreten und damit für das Angeln zunächst gesperrt. Auf den fischereilichen Erfolg dürfte sich diese Maßnahme kaum nachteilig auswirken, weil die Fische sich über das gesamte Gewässer verteilen.
Ein Besuch des Sees lohnt sich auf jeden Fall, entweder für den Naturgenuss oder wegen der Aussicht, einen guten Fisch zu fangen.

See Höxter-Godelheim
Die Freizeitgewässer Höxter-Godelheim bestehen aus zwei Seen, dem Badesee und dem Modellbootsee. Die Benennungen deuten schon darauf hin, dass hier noch andere Nutzungsarten stattfinden, die von den Anglern entsprechende Rücksicht erfordern. Hier ist es besonders wichtig, dass die Angler sich umweltbewusst und waidgerecht verhalten.
Da das Gewässer in unregelmäßigen Zeitabständen von der nahe gelegenen Weser überflutet wird, kommt es zu einem Austausch des Fischbestandes. Insbesondere der Hecht profitiert offenbar von diesen Ereignissen, denn er bildet im Freizeitsee große Bestände. Große Einzelexemplare schafften es sogar bis in den Regionalteil der örtlichen Zeitungen.
Die Brassenbestände haben etwas abgenommen. Dafür ist es nun wieder möglich ist, auch andere "Weißfische" sowie schwere Karpfen zu fangen.
Aufgrund des abwechslungsreichen Bodenprofils kann gute Gewässerkenntnis bzw. genaues Ausloten die Fangaussichten erheblich erhöhen. B 64 von Paderborn Richtung Höxter, vor Höxter Freizeitanlage Höxter-Godelheim.

Emmer Stausee
Das Gebiet der Wochenend- und Ferienerholungsanlage Emmer-Stausee Schieder-Schwalenberg liegt im Bereich der Emmer-Niederung etwa ab L 1031 (Straße Schieder über Bahnhof nach Siekholz) bis zur K 62 (Verbindungsstraße von Glashütte zur L 614 Schieder/Bad Pyrmont). Die Gesamtlänge des Gebietes beträgt etwa 3.500 Meter, die Seebreite zwischen 150 und 500 Meter, die Seefläche etwa 90 Hektar.
Im Seebereich stehen folgende Einrichtungen zur Verfügung:
. Freibad
. Wassersportzentrum Kronenbruch mit Restaurant,
. Ferienhäuser- und Wohnungen.
. Seeufer mit Rundwanderweg
Länge ca. 8 km - ca. 90 Minuten,
. Parkplätze am Zentrum Kronenbruch und am Staudamm,
. Personen-Schifffahrt für Rundfahrten
Der Emmer-Stausee bietet einen hervorragenden Fischbestand. Karpfen, Forellen, Barsche, Hechte und andere Arten können gefangen werden.

Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle des Landesfischereiverband Westfalen und Lippe in Münster und auf der Verbandshomepage www.lfv-westfalen.de

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Quelle: Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.