Fischarten

Giebel (Foto: B. Heitmann)Giebel erreichen eine Größe von 15-35 cm und ein Gewicht bis zu 3 kg. Der Giebel hat einen gestreckten, mehr oder weniger hochrückigen Körper, der seitlich abgeflacht ist. Die 17- bis 25-strahlige Rückenflosse ist hoch und hat einen geraden oder nach innen gewölbten Rand. Die Afterflosse hat  8-11 Strahlen. Die Schwanzflosse zeigt eine deutliche Einbuchtung. Der Giebel hat große Schuppen; 28-32 liegen entlang der Seitenlinie. Der Rücken ist hellbraun, Flanken und Bauch sind gelblich gefärbt und glänzen silbrig. Das Bauchfell ist schwarz.

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Güster1Der Güster ist die „kleine Brasse“ unserer Gewässer. Die Form beider Fischarten ist sehr ähnlich, der stark seitlich zusammengedrückte Fisch und der insgesamt hochrückige Körper sind deutliche Merkmale für Güster und Brasse. Der Güster hat jedoch ein deutlich größeres Auge und wird nur bis maximal 35 cm lang.

Güster sind in nahezu allen Gewässern anzutreffen, mit Ausnahme von kühlen Seen. Güster sind oft in größeren Schwärmen und in Gesellschaft mit anderen Weißfischarten anzutreffen. Als Nahrungsgrundlage dient der Güster wirbellose Kleinorganismen (Insektenlarven, Schnecken, Muscheln) aber auch weiche Wasserpflanzen.

Der Güster ist in vielen Flüssen von NRW beheimatet und reproduziert sich ausreichend selbst. Eine Gefährdung liegt für diese Fischart nicht vor, so dass auch keine besonderen Schutzmaßnahmen gelten. Jedoch ist zu beobachten, dass die Bestände in klaren Gewässern rückläufig sind.

Bild: B. Heitmann
Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Gründling (Foto: B. Heitmann)Das Verbreitungsgebiet des Gründlings erstreckt sich von Mittel- und Südsibirien bis Europa. Hier wird es im Süden durch die Pyrenäen und Alpen begrenzt. Der Gründling fehlt in Nordschweden und Norwegen.

Der Gründling bewohnt bevorzugt Fließgewässer (von der Äschen- bis zur Brassenregion) mit sandig-kiesigem Bodensubstrat. Er kommt aber auch in der Uferzone stehender Gewässer und im Brackwasser vor. Er zählt zu den euryöken (anpassungsfähigen) Fischarten.

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HaselDer Hasel kommt in ganz Mittel- und Osteuropa vor. Er fehlt in Schottland, Irland, Griechenland, Italien und auf der Pyrenäenhalbinsel.
Der Hasel bewohnt vor allem klare, sauerstoffreiche Fließgewässer von der Äschen- bis zur Brassenregion. Er ist eine ausgesprochen rheophile (strömungsliebende) Fischart. Der Hasel hält sich schwarmweise in oberflächennahen Wasserschichten auf. Er ist ein Kleintierfresser (Wasser- und Luftinsekten, Schnecken, Würmer).

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Hecht (Foto: B. Heitmann)Die Verbreitung des Hechtes erstreckt sich über Nordasien, Europa und Nordamerika. In Europa existiert nur eine Art dieser Fischfamilie. Der Hecht lebt als Standfisch sowohl in der Uferregion von krautreichen, klaren Seen als auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit. Im Ostseeraum geht er auch ins Brackwasser.

Der Hecht bewohnt - als Einzelgänger - je nach Alter und Gewässergegebenheiten unterschiedlich große Reviere. Mit der Anzahl dieser Reviere (reichstrukturiert; Deckungsmöglichkeiten) ist gleichzeitig die maximale Zahl von Hechten in einem Gewässer festgelegt.

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Karpfen (Foto: B. Heitmann)Die Wildform des Karpfen (Schuppenkarpfen) war ursprünglich nur in den Flußsystemen des Schwarzen und Kaspischen Meeres beheimatet. Der Karpfen wurde schon im Altertum vom Menschen weiter verbreitet und ist heute in ganz Europa - mit Ausnahme Skandinaviens zu finden.
Der Karpfen bevorzugt warme, stehende oder langsam fließende Gewässer mit Pflanzenbewuchs und weichem Bodengrund. Karpfen ist relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen des pH-Wertes und des Sauerstoffgehaltes. Tagsüber ist er scheu und hält sich meist in tieferen Gewässerbereichen oder in Verstecken auf, um erst bei Einbruch der Dämmerung aktiv zu werden.

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thumb_kaulb1Der Kaulbarsch ist außer in Irland, Schottland und Nordnorwegen in fast ganz Nord- und Mitteleuropa sowie in Sibirien weit verbreitet.
Der Kaulbarsch lebt bevorzugt in den Flußunterläufen und Aestuaren der großen Flüsse (Barbenregion bis Kaulbarsch-Flunderregion), im Brackwasserbereich von Nord­ und Ostsee sowie in Seen und Haffen. Nachts hält er sich in bodennahen Bereichen auf, um tagsüber schwarmweise auf Nahrungssuche zu gehen.

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