Fisch des Jahres

Bachforelle (Foto: B. Heitmann)Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat die Bachforelle zum Fisch des Jahres 2005 gewählt. Damit will der VDSF besonders auf die aktuelle Gefährdung unserer Gewässer und ihrer Bewohner aufmerksam machen, denn die Bachforelle zählt zu den bedrohten Tierarten.
Ursache hierfür ist vor allem die Regulierung und Verbauung der Fließgewässer, wodurch natürliche Lebensräume kaum noch vorhanden sind. Wehre und Abstürze verhindern bzw. erschweren zudem die Laichwanderungen. Nicht zuletzt bergen die Turbinen vieler Wasserkraftwerke eine tödliche Gefahr. Unsichtbar aber stetig vorhanden ist die starke Gewässerverschmutzung vieler Fließgewässer.

Bis Mitte des 20.-Jahrhunderts kam die Bachforelle noch überall häufig vor. Nach Angaben des VDSF beleiben der Bachforelle heute nur noch 10 Prozent ihres ursprünglichen Lebensraumes.

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Maifisch (Foto: MUNLV-NRW)Der Maifisch gehört zu den Heringsartigen Fischen. Auffällig beim Maifisch ist die für Heringsartigen typische, durch vorstehende Schuppen gesägte Bauchkante. Ein ebenfalls markantes Merkmal ist das Fettlid auf den Augen. Von der ähnlich aussehenden Flinte unterscheidet sich der Maifisch zum einen aufgrund der äußerlich sichtbaren 1-6 Körperflecken auf jeder Seite. Die Flinte besitzt 6-10 Flecken auf jeder Körperseite. Zum anderen besitzt der Maifisch mehr Kiemenreusendornen (90-120 Stück) als die Flinte (40-60 Stück).

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Barbe (Foto: B. Heitmann)Auffälligstes Merkmal der Barbe ist das stark unterständige Maul mit den vier Bartfäden am Oberlippenrand. Der Körper weist insgesamt eine langgestreckte Form auf. Die Färbung ist meistens braun bis goldbraun. Barben können bis zu 90 cm lang und ca. 8 kg schwer werden.

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Quappe (Foto: MUNLV-NRW)Die Quappe lebt in fast ganz Europa nördlich des Balkans, der Pyrenäen und des Apennin. Im Osten erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet bis Mittelsibirien. Die Quappe ist ein Grundfisch in tiefen Seen und klaren, sauerstoffreichen Fließgewässern mit geringer Strömungsgeschwindigkeit. Sie ist aber auch im Stande, Forellenbäche bis zu 1200m Höhe sowie Brackwasserbereiche der Ostsee zu besiedeln.

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Stör (Bild: MUNLV-NRW)Der Stör gilt seit den 30er Jahren in Deutschalnd als verschollen oder gar ausgestorben. Bis Mitte des 19.Jahrhunderts war der Stör eine bedeutsame heimische Fischart in Deutschland. Störe sind anadrome Wanderfische, die nur einen kurzen Abschnitt ihres Lebens im Süßwasser verbringen. Der heimische Stör kann Größen von 1,5 - 2,5m erreichen (max. 6m und 400kg) und über 100 Jahre alt werden.

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