Lebensweise

Turbulent geht es im Frühjahr zu. Was sich hinter dem mancherorts brodelnden Wasser verbirgt, bleibt aber meist von Mensch und auch von den Anglern unbeobachtet. Im April, wenn die Frühlingssonne das Wasser der Fließgewässer und Seen auf eine Temperatur von min. 10°C aufwärmt, beginnt die Laichzeit der Rotaugen (Rutilus rutilus). Die Rotaugen zeigen in dieser Zeit den typischen Laichausschlag. Manch Angler hat die über den Köper verteilten zahlreichen rauen weißen Punkte schon sehen und fühlen können. Das eigentliche Laichgeschäft aber bleibt meist unter der Wasseroberfläche verborgen. Einen Eindruck vom hektischen und unruhigen Treiben der Rotaugen während der Laichzeit zeigt das Video von Vereinsmitglied Benedikt Heitmann. Er war mit der Kamera am Wichumer See (Gewässer des LFV Westfalen und Lippe e.V.) unterwegs und konnte interessante Aufnahmen vom Laichgeschäft der Rotaugen machen.

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Stichling (Foto: MUNLV NRW)Im zeitigen Frühjahr beginnt die Laichzeit der Dreistachligen Stichlinge (Gasterosteus aculeatus). Zu diesem Anlaß führen sie ein geradezu tänzerisches Balzritual vor. Auch der Nestbau und die intensive Brutpflege des Männchens sind für die hinsichtlich ihrer Fortpflanzungsbiologie im Allgemeinen wenig leidenschaftlichen Knochenfische ungewöhnlich. Deshalb haben diese Fische unter Verhaltensforschern und Aquarianern auch große Bekanntheit erlangt.

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