Seitenlinie beim Giebel (Foto: B. Heitmann)Die Seitenlinie ist eine deutlich sichtbare, dunkle manchmal auch helle Linie an den beiden Flanken, zwischen Kopf und Schwanz, die sich bei einigen Arten (Hecht, Aal) in Form sichtbarer in Reihen angeordneter Sinnesporen am Kopf fortsetzt. Die Seitenlinie besteht aus einer Reihe durchlöcherter oder eingekerbter Schuppen - Öffnungen eines feinnervigen Kanalsystems, in dem die Sinneszellen liegen, welche die Reize an das Gehirn weiterleiten.

Die Seitenlinie ist ein "Strömungssinn" oder Ferntastorgan mit welchem der Fisch jede Veränderung des äußeren Wasserdruckes wahrnimmt, mag diese durch herannahende Fische , treibende Gegenstände, einmündende Seitenbäche oder Hindernisse im Wasser, welche die eigenen Wellen reflektieren, hervorgerufen werden. Die Seitenlinie ermöglicht es dem Fisch, sich bei stark getrübtem Wasser oder in der Nacht zurechtzufinden, ohne anzustoßen, im Schwarm den richtigen Abstand zu halten, Beutefische oder andere Nahrung in völliger Dunkelheit, selbst bei Erblindung wahrzunehmen. Bei Laichwanderungen hilft sie ihm, die Nebenflüsse und Nebenbäche zu finden.

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