Hier finden Sie eine Auflistung der vom Aussterben bedrohten Wasserbewohner sowie eine Auflistung von heimischen und engeschleppten Arten.

Rote Liste der heimsichen Wasserbewohner

Kategorie 0: Ausgestorben oder verschollen:
- Maifisch
- Nordseeschnäpel

Kategorie 1: Vom Aussterben bedroht:
- Bitterling
- Quappe
- Schlammpeizger
- Schneider
- Wels
- Lachs
- Flussneunauge
- Meerneunauge
- Steinkrebs

Kategorie 2: Stark gefährdet:
- Karausche
- Nase
- Steinbeißer
- Edelkrebs

Kategorie 3: Gefährdet:
- Meer-/Bachforelle
- Barbe
- Elritze
- Hecht
- Moderlieschen
- Rotfeder
- Neunstacheliger Stichling
- Bachneunauge

Die Rote Liste der in Nordrhein-Westfalen gefährdeten Fische (Pisces) und Rundmäuler (Cyclostomata) wurde 1986 veröffentlicht. Nachstehend sind die heute regelmäßig in Nordrhein-Westfalen vorkommenden Fische und Neunaugen aufgelistet (Stand: 1998).

Ursprünglich heimische Arten (teils zwischenzeitlich verschwunden):
Aal, Äsche, Aland, Bachforelle, Meerforelle, Seeforelle, Barbe, Bitterling, Brasse, Barsch, Döbel, Elritze, Finte, Flunder, Gründling, Güster, Hasel, Hecht, Karausche, Kaulbarsch, Groppe, Lachs, Moderlieschen, Nase, Quappe, Rotauge, Rotfeder, Schlammpeitzger, Schleie, Schmerle, Schneider, Steinbeißer, Dreistachliger Stichling, Neunstachliger Stichling, Ukelei, Wels, Zährte, Bachneunauge, Flussneunauge, Meerneunauge.
Einzelfunde: Finte, Maifisch, Nordseeschnäpel, Stint

Davon sind folgende Fische in die Rote-Liste aufgenommen:
Bachforelle, Meerforelle, Seeforelle, Bitterling, Elritze, Hecht, Karausche, Moderlieschen, Nase, Quappe, Schlammpeitzger, Schneider, Steinbeißer, Neunstachliger Stichling, Bachneunauge, Flussneunauge, Meerneunauge.
Einzelfunde: Finte, Maifisch, Nordseeschnäpel

Ursprünglich nicht heimische, eingebürgerte oder eingeschleppte Arten, die inzwischen heimisch sind:
Blaubandbärbling, Karpfen, Giebel, Große Maräne, Kleine Maräne, Rapfen, Sonnenbarsch, Weißflossengründling, Zander.

Eingebürgerte oder eingeschleppte Arten, die nicht heimisch sind (Liste nicht abschließend):
Amerikanischer Seesaibling, Seesaibling, Bachsaibling, Dickkopfelritze, Grasfisch, Silberkarpfen, Zwergwels, Regenbogenforelle, Buntbarsche sowie andere tropische und subtropische Fischarten, die meist aus der Aquarienhaltung stammen und die hiesigen Winter nicht überstehen.

Für die in ihrem Bestand gefährdeten Arten sind besondere Schutzbestimmungen in der LFischO erlassen. Diese beziehen sich auf ganzjährig geschützte Arten, mit Mindestmaß geschützte Arten (d.h. unterhalb des Schonmaßes keine Entnahme) sowie in bestimmten Zeiten geschützte Arten (Schonzeiten).

Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW