Fachberichte

Unbeschwertes Bade(see)vergnügen?Was gibt es schöneres, als bei Sonne einen Tag an einem Badesee zu verbringen? Überall in Deutschland gibt es Badeseen, die zum Sonnen und Baden einladen. Doch welcher ist der beste? Oft kennt man aber nicht mal alle Seen in der näheren Umgebung. Ist man dann noch im Urlaub unterwegs und kennt nicht die Tipps der Einheimischen, ist es oft schwer, einen schönen Badesee zu finden. Die Seite www.mein-badesee.de soll Ihnen dabei helfen, die schönsten Badeseen in Ihrer Nähe oder der Nähe Ihres Urlaubsorts zu finden.“(admexo GmbH)

Was sich nach einer echten Suchhilfe für badefreudige Menschen anhört, die im Sommer eine Abkühlung suchen, entpuppt sich als teils lebensgefährlicher Wegweiser ins kühle Nass. Scheinbar wahllos werden auf der Webseite alle möglichen Seen deutschlandweit als Badegewässer ausgewiesen. Ob vom kleinen Regenrückhaltebecken über Hafenanlagen bis hin zu Kiesgruben mit aktiver Abgrabung, jedes Gewässer scheint hierzulande ein wunderschönes und sorgenfreies Badegewässer zu sein.

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Dinkel: Eisdecke bricht ein.Das letzte große Fischsterben in der Dinkel ist gerade einmal sechs Jahre her und nun müssen die Angler des Angelsportvereins Nienborg Dinkel e.V. (ASV) wieder mit dem Schlimmsten rechnen. Grund für diese Annahme ist ein Leerlaufen der Dinkel am Dienstagvormittag in Zusammenhang mit den frostigen Witterungsverhältnissen. In den vergangenen Tagen hat sich auf der Dinkel eine 15 cm dicke Eisschicht gebildet. „Das ist erst mal nicht bedrohlich für die Fische der Dinkel“, weiß Christian Schubert, Vereinsvorsitzender des ASV. „Die Fische verweilen derzeit am Gewässergrund in einer Art Winterruhe. Zwischen Eisschicht und Gewässergrund sind bei einem normalen Wasserstand noch 80-100 cm nicht gefrorenes Wasser, das den Fischen zum Überleben ausreicht“.

Nicht so am Dienstagvormittag, denn da ist die Eisdecke der Dinkel fast vollständig eingebrochen und abgesackt. Grund dafür ist ein vorangegangenes Ablassen des Wassers über das Mühlenwehr. „Durch das Öffnen des Schleusenwehres und dem damit eingeleiteten Wasserabfluss ist das Wasser unter der Eisschicht fast vollständig abgeflossen. Die Eisdecke hat sich teilweise bis zum Gewässergrund abgesenkt. „Den Fischen ist praktisch die Decke auf den Kopf gefallen“, beschreibt Schubert die Situation.

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Aal (Foto: B. Heitmann)Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung gibt eine Verzehrempfehlung für Flussfische aus Flüssen in Niedersachsen heraus. Hintergrund sind landesweite Untersuchungen zwischen 2009 und 2010 an Elbe, Ems, Weser, Leda und Aller. Untersucht wurden Aale und Brassen auf Umweltkontaminanten. Dabei wurden mehrfach Überschreitungen der zulässigen Höchstmengen an Dioxin, dioxinähnlichen PCB´s, CKW und Schwermetallen festgestellt. Besonders auffällig waren die Ergebnisse beim Aal. Nahezu alle untersuchten Aale wiesen Überschreitungen der Grenzwerte auf. Brassen waren vor allem in der Weser und Aller deutlich über dem Grenzwert belastet. In der Elbe wurden besonders chlororganische Pestizide gefunden, aber auch fast die Hälfte der Aalproben wiesen überhöhte Belastungen mit Hexachlorbenzol, HCH und DDT auf. Dies veranlasste das Ministerium nun eine Verzehrempfehlung auszusprechen.

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Das Wasser der Dinkel rauscht durch das Wehr an der Nienborger Mühle. Für Laien wirkt der Wasserstand recht hoch - die Pegelstände sind aber im grünen Bereich. Foto: (Frank Zimmermann) Es regnet. Seit Tagen. Seit Wochen. Bäche und Flüsse - auch die Dinkel - führen reichlich Wasser. Da passt es gut, dass die Untere Wasserbehörde des Kreises Borken das Regenrückhaltebecken westlich des Gewerbegebiets Bült zwischen Heek und Nienborg schon länger im Blick hat. Denn sollte es zu einem Hochwasser kommen - wonach die Pegelstände im Moment allerdings nicht aussehen - kann das Rückhaltebecken maßgeblich dazu beitragen, dass in Nienborg niemand nasse Füße bekommt.
Die Untere Wasserbehörde hat einen Sicherheitsbericht für das betagte Becken erstellt. Dabei haben sich zwei Schwachstellen herauskristallisiert: Die Standsicherheit der Wallanlagen ist fragwürdig und die Steuerung des Wehrs veraltert. Deshalb hat die Behörde nun einen Auftrag an ein Ingenieurbüro vergeben, zu prüfen, wie belastbar das Rückhaltebecken an der Dinkel genau ist.
Entsprechend der Ergebnisse soll das Becken, das auch beim Hochwasser im August 2008 eine wichtige Rolle spielte, auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden, erklärte Stefan Pelz, Leiter der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung auf WN-Nachfrage. Mögliche Maßnahmen seien die Verstärkung der Wälle und die Automatisierung des Wehrs, das zurzeit noch von Hand betrieben werden muss.

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Neobiota – „Äffchen am Angelgewässer?“

Angler sind naturverbunden und genießen die schönen Stunden, die sie an den heimischen Gewässern in wunderbarer Natur verbringen. Nicht immer zählt von daher der Fangerfolg zu den besonderen Erlebnissen bei der Ausübung dieses Hobbys. Vielfach sind es die besonderen Augenblicke inmitten schöner Natur, bei denen viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten beobachtet werden können. Durch den Ausbau und die Begradigung sind heutzutage zwar nur noch die wenigsten Bäche und Flüsse völlig naturbelassen. Dennoch finden sich hier zahlreiche heimische Tier- und Pflanzenarten. Auch an den künstlichen Wasserstraßen, den Schifffahrtskanälen, oder an Ausgrabungsgewässern, den Baggerseen, finden sich verschiedene Lebewesen, die den Angler zu einem Naturbeobachter werden lassen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind jetzt an ihrem bevorzugten Angelplatz und plötzlich erkennen Sie bei einem Blick längs der Uferböschung ein Äffchen, das auf einer gewachsenen Bananenstaude sitzt und sich diese Früchte schmecken lässt. Nachdem Sie sich davon überzeugt haben, dass sie gerade nicht träumen, sondern tatsächlich den Affen und die Bananenpflanze vor sich haben, würden Sie es wahrscheinlich immer noch für eine Illusion halten. Denn wie, um Himmels willen, sollte ein derart exotisches Tier auf einer derart exotischen Pflanze plötzlich hier her an Ihr Gewässer kommen?

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