Tote Fische an der DinkelDas Eis schmilzt und die Befürchtungen des Angelsportvereins Nienborg Dinkel e.V. scheinen sich zu bewahrheiten. Vor zwei Wochen senkte sich das Eis auf der Dinkel ab (Bericht). Grund dafür war eine unsachgemäße Öffnung des Mühlenwehrs. Die Folge: Das Wasser floss unter der Eisdecke ab und diese senkte sich auf den Gewässergrund. Befürchtungen des Vorsitzenden Christian Schubert vor zwei Wochen: "Wir müssen davon ausgehen, dass viele Fische von der Eisdecke regelrecht zerdrückt wurden. Vielleicht konnten sich einige Fische in etwas tiefere Gewässerbereiche retten, es ist aber davon auszugehen, dass eine derartige Stresssituation nicht allzu viele Fische überstehen.“ Dies scheint sich jetzt zu bewahrheiten, denn erste tote Fische konnten jetzt die Nienborger Angler am Mühlenwehr ausmachen. Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig alle verendeten Fische zu finden, erklärt Schubert: "Die toten Fische konnten durch das Eis nicht erfasst werden, sie verbleiben zudem bei kalten Temperaturen am Gewässergrund und schwimmen kaum auf. Vereinzelt wird man tote Fische am Dinkelufer und an der Mühle sehen, der Hauptteil wird allerdings bei diesen Temperaturen am Gewässergrund verbleiben und langsam zersetzt werden", so Schubert weiter. Die Fische, die es mit dem abfließenden Wasser in den Unterlauf der Dinkel geschafft haben könnten sind ebenso für den oberen Dinkelverlauf verloren. "Die Wehranlage an der Nienborger Wassermühle misst einen Höhenunterschied von über 2 Metern, diese Höhe kann von den Fischen nicht wieder überwunden werden", so Stefan Linnemann der Gewässerwart des ASV. 

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