Mais (Foto: B.Heitmann)Mais ist wohl der beliebteste Naturköder wenn es um das Fischen auf großer Weißfische geht. Besonders Rotaugen und Brassen aber auch Karpfen und Schleie stehen auf die gelben Körner.

Als Rotaugenköder reichen 1-2 Körner an einem mittleren Haken, zum Angeln auf Karpfen werden große Karpfenhaken mit mehreren Körner beködert, so dass der Haken möglichst unsichtbar ist. Einige Angler ziehen zusätzlich auch lange Maisketten mit einer Ködernadel auf das Vorfach auf.

Wer mit Mais fischt solle auch in das Futter die Maiskörner einarbeiten. Häufig wird der Mais für das Anlockfutter vorher in den Händen zerquetscht, damit das Futter den Maisgeschmack besser annimmt. Ebenfalls wird das Abtropfwasser mit dem Futter vermischt.

In klaren Gewässern kann der Mais durch seine intensive gelbe Farbe aber auch eine für Fische abschreckende Wirkung haben. Wer aber dennoch auf den Fangerfolg nicht verzichten möchte kann den Mais ganz einfach mit z.B. Beeren rötlich färben. Beliebt ist der Presssaft aus Holunderbeeren, worin die Maiskörner für 12-24 Stunden eingelegt werden. Die Maiskörner erhalten so eine gelb-rot-braune Scheckung und wirken so natürlicher.

Wer auf Karpfen aus ist, für den empfiehlt es sich am Angelplatz eine halbe Dose Mais pro Tag über drei bis vier Tage vorzufüttern. Fängig ist der Mais vor allem im Sommer und Herbst zur natürlichen Reifezeit der Pflanze.