Angeltipps

Damit ein Hecht, Barsch oder Zander überhaupt auf den Gummiköder aufmerksam wird, bedarf es einer gezielten Führung des Gummifisches. Schließlich kann der Gummifisch nur durch optische Reize den Zielfisch locken.

Führung des Gummifisches (Bild: B. Heitmann)Bei der Standardmethode der Köderführung wird der Gummifisch nach dem Absinken auf den Grund, langsam über den Grund gezupft. Dabei kann durch die Steilheit der Rute beim Einholen, der Führungswinkel des Köders bestimmt werden. Wird die Rute flach gehalten, hebt sich der Köder auch nur schwach über den Grund. Wird die Rute steil nach oben geführt, hüpft der Köder in großen Bögen über den Gewässergrund. Beim Einholen des Köders sollte die Rute(-nspitze) 30-40 cm in Führungsrichtung gezupft werden. Beim der Rückbewegung der Rute sollte die Schnur eingedreht werden. In diesem Moment fällt der Köder wieder auf den Gewässergrund, so dass gleich wieder die Rute nach vorne bewegt werden muss.

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Maden richtig aufziehen (links) (Bild: B. Heitmann)Oft ärgert man sich, wenn man einen Biss an der Angel "verhauen" hat.

Das kann neben der falschen Wahl der Hakengröße auch oftmals mit dem Anködern der Maden auf den Haken zu tun haben. Die linke Abbildung zeigt es richtig. Die Hakenspitze muss nach außen zeigen, damit die Hakenspitze beim Anschlag im Fischmaul fassen kann.

Die rechte Abbildung ist nicht richtig, da beim Anschlag die Made wieder aus dem Maul gezogen wird. Ein kleiner aber fängiger Unterschied!

Der Wirbel- oder Klammerknoten ist der einer der am häufigsten geknüpften Knoten bei der Angelfischerei. Vor allem zum Verbinden von Wirbeln (Karabiner) an die Angelschnur ist der Wirbelknoten hervorragend geeignet. Aber nicht nur Einzelwirbel sondern auch Stahlvorfächer oder Kunstköder können direkt mit dem Wirbelknoten an die Angelschnur verbunden werden.

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 Dass man Regenwürmer nicht nur mit einer Grepe und der sog. Wackelmethode aus dem Boden locken kann zeigt die im Folgenden beschriebene Regenwurm-Fangmethode mit Senfmehl. Das Prinzip der Fangmethode beruht auf das Austreiben der Regenwürmer aus dem Boden durch Aufgießen einer Reizlösung auf den Boden.

Für die Fangmethode werden folgende Geräte benötigt: Eimer (10 Liter), Spaten, Plastikflasche (1 Liter), Wurmdose, Wasser

Vorbereitungen für die Austreibungslösung
Für die Austreibungslösung wird Senfmehl benötigt. Senfmehl kann über den Handel bezogen werden oder man stellt es selber her. Die dafür notwendigen Senfkörner bekommt man bei der Genossenschaft oder im Landhandel.

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Im Fachhandel gibt es ein großes Sortiment unterschiedlichster künstlicher Angelköder. Davon sind längst nicht alle für den großen Fang geeignet. Die wichtigsten Typen von Kunstködern werden ihr kurz beschrieben.

Gummifische sind wohl die bekanntesten und verbreiteten Kunstköder. Sie gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Farben. Generell gibt, je trüber das Wasser ist, desto heller sollte der Kunstköder sein. Hechte und Zander beißen ebenso gerne auf den Gummifisch wie Barschen und Forellen.

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