Zandersystem (Bild: B. Heitmann)Den Räuber der Nächte an den Haken zu bekommen ist nicht immer einfach, denn der Zander ist ein vorsichtiger und wählerischer Raubfisch. Der Zeitpunkt zum Zanderangeln ist gut zu überlegen. Die Dämmerung ist eine gute Fangzeit für Zander. Jedoch sollten helle Nächte gemieden werden, da der Fisch zu den nachtaktiven Tieren zählt. Es ist aber unerheblich, ob es wärmere Sommernächte oder kalte Winternächte sind. Zander suchen in geschützten Lagen nach ihrer Beute. Sandbänke, der Aufenthaltsort von kleinen Fischen, ist der Tisch des Räubers. Ebenso sind versunkene Baumstämme und Äste ein beliebter Jagdplatz des Zanders.

Der richtige Köder ist entscheidend für den Erfolg beim Zanderangeln. Der Köderfisch sollte möglichst frisch sein. Ein frisch gefangener Fisch, der gleich nach dem ordnungsgemäßen Töten an der Zanderangel montiert und dem Zander präsentiert wird, ist natürlich der beste Köder.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, gefangene Köderfische einzufrieren und bei Gebrauch aufzutauen. Als Köderfisch kann man nahezu alle Fischarten benutzen, jedoch sind die Favoriten Gründling, Rotauge und Barsch. Für den Zander sollte ein nicht zu großer Köderfisch angeboten werden. Magenuntersuchungen beim Zander zeigen fast immer Kleinfische bis max. 15 cm Länge.

Eine feine Montage des Köderfisches ist wichtig beim Zanderangeln. Es hat sich bewährt, den Köderfisch mit nur einem Einzel- oder Zwillingshaken an einer Körperseite hinter dem Kiemendeckel zu versehen. Der Zwillingshaken wird an einem Vorfach (feines Stahlvorfach) angebunden. Mit der Ködernadel wird der Fisch unter der Hautoberfläche durchstochen und somit der Hakenstiel unter der Haut versteckt. Jetzt schauen nur noch zwei Hakenspitzen zum Schwanz aus dem Köderfisch. Die Vorfachschnur kommt am Schwanzende wieder heraus. Ein Grund- oder Birnenblei bringt den Köderfisch runter zum Jagdplatz. Um dem toten Fisch etwas Leben einzuhauchen, kann man den Köderfisch mit etwas Styropor
zum Schweben bringen.

Der Zander ist sehr vorsichtig bei seiner Köderaufnahme. Daher empfehlen wir die Montage mit einem Seitenarm. So kann der Zander den Köder ohne Widerstand aufnehmen. Eine feine Schnur und ein gut funktionierender Bissanzeiger sind sehr wichtig. Eine einfache Wurfrute auf zwei Ständer gestellt, reicht als Fanggerät beim Zanderangeln völlig aus. Mit dem richtigem Zubehör wie Unterfangkescher oder
Gaff kann man nun den erfolgreichen Fang sicher landen.

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