Angelsysteme

Führungstiefe beim Schleppfischen (Bild: B. Heitmann)Das Schleppfischen scheint von außen betrachtet eine einfache, zum Teil auch langweilige Angelmethode zu sein. Dabei gibt es aber viele Aspekte zu beachten, damit sich der gewünschte Fangerfolg einstellt. Angesprochen ist hier nicht die Vielzahl von verschiedenen Ködern die zum Einsatz kommen können, sondern die grundlegende Technik. Dazu zählt vor allem die Geschwindigkeit mit der das Boot gesteuert wird, in welchen Tiefen gefischt wird, wie der Gewässergrund strukturiert ist und wie der Köder sich im Wasser bewegt.

Weiterlesen...

Feedern Wurftechnik (Bild: B. Heitmann)Das Angeln mit der Feederrute erlangt immer größer werdendes Interesse. Hier wollen wir Ihnen die Grundkenntnisse sowie einige Tipps und Tricks zum erfolgreichen Angeln mit der Feeder vorstellen.

Vorzugsweise kommt die Feederrute beim Angeln auf größere Distanz zum Einsatz. Aber auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen, wie starker Wind und Wellengang ist das Angeln mit der Feederrute eine gute Möglichkeit die Bisse trotzdem gut zu erkennen. Im Prinzip ist das Feedern nichts anderes als eine Art des Grundangelns, wobei die Spitze der Rute als Bissanzeiger fungiert. Dass das Anlockfutter mit Hilfe eines Futterkorbes maximal der Vorfachlänge entsprechend vom Köder entfernt liegt, ist ein wesentlicher Vorteil zum Stippfischen.

Weiterlesen...

Rote Perle für die Barsche

thumb_barschsys_

Dass Barsche sich nicht nur mit Naturködern, sondern auch mit optischen Reizen locken lassen, kann man sich zunutze machen. Vor dem Vorfach wird eine rote Perle auf die Hauptschnur gefädelt. Ein Kappenblei dient als Gewicht. Durch den optischen Reiz wird der Barsch schneller zum eigentlichen Köder gelockt. Der Haken wird mit einem Wurm/-bündel beködert.

Weiterlesen...

Aalsystem (Bild: B. Heitmann)In warmen Sommernächten ist der Aal besonders aktiv, eine gute Gelegenheit diesen Fisch an die Angel zu bekommen. Als Fanggerät beim Aalangeln eignet sich eine einfache Grundrute mit mittlerer Spitze, die eine Länge bis zu 2,10 m hat. Die Hauptschnur sollte die Stärke 25-30er Stärke sein. Als System wird ein Sargblei mit Wurmharken verwendet. Das Sargblei wird auf die Hauptschnur gezogen und am Ende der Hauptschnur wird ein Wirbel angeknotet.

Weiterlesen...

Forellensystem (Bild: B. Heitmann)Forellen an den Haken zu bekommen ist nicht immer einfach. Zu schnell bemerken die Forellen dass ein Angler ans Wasser kommt und ziehen ab. Neben dem Fliegenfischen gibt es aber auch eine Möglichkeit, um eine kräftige Forelle zu fangen.

Die Forellen muss man in ihren Kolken und Vertiefungen aufspüren. Ein Problem ist es, wenn der Angler zu nah an den Lebensbereich der Forellen herantritt. Das wird von den Forellen frühzeitig wahrgenommen, darum ziehen sie ab. Das bedeutet dass man den Köder direkt dort anzubieten muss, wo die Forelle steht. Diesen Bereich sollte aber der Angler möglichst meiden. Eine Möglichkeit dies zu erreichen, kann durch das dargestellte System erreicht werden. Dabei steht der Angler weit Flussaufwärts und lässt die Pose mit der Strömung Flussabwärts über den vermuteten Standplatz der Forellen treiben.

Das Hechtfischen mit lebendem Köderfisch ist durch die Gesetzeslage verboten. Als Natur- und Tierfreunde sollten wir dies auch berücksichtigen. Denn es gibt ja weitere interessante Möglichkeiten, den Hecht zu überlisten.

Eine Alternative ist das Angeln mit dem breiten Angebot an Kunstködern. Wobbler, Blinker, Spinner und Weichgummiköder sind einige der vielseitigen Möglichkeiten. Das Fischen mit einem toten Köderfisch ist eine weitere Möglichkeit, Hechte zu fangen.

Weiterlesen...

Zandersystem (Bild: B. Heitmann)Den Räuber der Nächte an den Haken zu bekommen ist nicht immer einfach, denn der Zander ist ein vorsichtiger und wählerischer Raubfisch. Der Zeitpunkt zum Zanderangeln ist gut zu überlegen. Die Dämmerung ist eine gute Fangzeit für Zander. Jedoch sollten helle Nächte gemieden werden, da der Fisch zu den nachtaktiven Tieren zählt. Es ist aber unerheblich, ob es wärmere Sommernächte oder kalte Winternächte sind. Zander suchen in geschützten Lagen nach ihrer Beute. Sandbänke, der Aufenthaltsort von kleinen Fischen, ist der Tisch des Räubers. Ebenso sind versunkene Baumstämme und Äste ein beliebter Jagdplatz des Zanders.

Der richtige Köder ist entscheidend für den Erfolg beim Zanderangeln. Der Köderfisch sollte möglichst frisch sein. Ein frisch gefangener Fisch, der gleich nach dem ordnungsgemäßen Töten an der Zanderangel montiert und dem Zander präsentiert wird, ist natürlich der beste Köder.

Weiterlesen...